18.02.10

geflochtene Haarbänder — das Resultat



Auf die Schlüsselanhänger folgten ein paar Haarbänder. Meine beiden Nichten, Mena und Nora aus Paris bekamen je zwei geflochtene Haarbänder.

Ich telefonierte mit Mena und sie hatte nur eine Bitte: Liebe Khale*, bitte kein Rosa und kein Braun für mein Haarband verwenden. Das habe ich natürlich gerne beachtet. Und für Nora gab es selbstverständlich Rosa... Ich schickte die Haarbänder offen, so dass meine Schwester sie genau auf die Grösse justieren konnte und nur noch kurz mit der Variette drüber nähen musste.
*Khale = persisch, Tante mütterlicherseits

Nur so ein Gedanke — könnte mir gut vorstellen, dass das eine tolle Idee für eine Mädchen-Geburtstagsparty sein könnte. Flechten oder wie wir auf Schweizerdeutsch sagen, zöppfle, ist einfach. Der Materialaufwand ist gering und die Mädchen können je nach Alter selber den Gummizug mit der Nähmaschine festnähen.

Alice im Wunderland bei Ladurée

Einfach wieder einmal ein bisschen träumen... Bei Ladurée gibt es ab dem 23. Februar 2010 diese zauberhafte Musikspieldose. Sie ist der fabelhaften Alice gewidmet und wird in einer limitierten Auflage produziert.


Anlässlich des neuen Kinofilms «Alice im Wunderland», hat Ladurée diese ganz aussergewöhnliche Verpackung kreiert. Die exklusive Schatulle zu Ehren von Alice ist mit Symbolen aus dem berühmten Märchen dekoriert. Mit einem weissen Hasen, einer Taschenuhr, einem Pilz und einer Katze. Und nicht zu vergessen mit Illustrationen von «St-Honoré» und «Religieuse», zwei Torten, die für Ladurée Paris bezeichnend sind. Beim Öffnen der Dose erklingt eine zauberhafte Melodie, die direkt aus dem Wunderland zu kommen scheint.

Im Umfeld dieser magischen und fantasievollen Welt setzt Ladurée gleich eine neue Kreation in Szene: Ein Macarons der Sorte Grüner Apfel. Farblich und geschmacklich ausgeprägt wie ein Granny Smith Apfel schmeckt diese giftgrüne Delikatesse zugleich zart und leicht sauer.

Ladurée in Zurich
Kuttelgasse 17
8001 Zürich

Öffnungszeiten:
Montag/Dienstag/Mittwoch 9—19 Uhr
Donnerstag 9—20 Uhr
Freitag 9—19 Uhr
Samstag 9—18 Uhr

16.02.10

Ich bin Courier


Was für ein amüsantes Resultat. Ich bin Courier.
Auf pentagram.com/what-type-are-you kann man anhand von 4 Fragen (nur in englisch) herausfinden, welche Schrift man ist. Und ich bin Courier. 1999/2000 als ich noch in der Ausbildung zur Electronic Publisherin war, war Typografie ein grosses Thema, es war mein Thema und die Liebe zur Typografie ist geblieben. Ich weiss nicht, ob ich damals Spass gehabt hätte, wenn mein Resultat Courier gewesen wäre. Zwar habe ich einige Projekte mit Courier gestaltet. Meine Lehrer sahen es aber nicht besonders gerne. Damals war auch die Helvetica absolut unpopulär. Vor der Diplomprüfung trichterten uns die Dozenten ein, wer für die Diplomarbeit Helvetica verwendet, fällt durch... Das waren noch Zeiten...

15.02.10

Ostern liegt in der Luft

Ostern ist doch erst am 4. April, richtig? Nach meiner Rechnung geht es noch 48 Tage bis zum Ostersonntag. 48 Tage — das ist eine Ewigkeit...
Auf den Strassen liegen Konfettis und der Winter hat uns noch voll im Griff. Ich kann jetzt noch nicht an Frühlingsgrün und Schokoladen-Hasen denken. Letzten Montag war ich in der Bäckerei. Auf dem Tresen stand ein Schild: ›frischi Osterchüechli‹. Ich war perplex. Anfangs Februar gibt es schon Osterküchlein zu kaufen? Die Verkäuferin schmunzelte ab meinem Entsetzen und teilte mir mit, in der Confiserie seien sie schon am Schoggihasen abpacken. Hm, dann sollte ich jetzt schon anfangen Eier zu färben und im Mai dann Weihnachtsguetzli backen? Ha!

Und jetzt, vor 5 Minuten zog ich den neuen Impressionen-Katalog aus dem Briefkasten:

Hätte ich nicht genügend Anderes zu tun und wäre ich nicht so eine lausige Strickerin, ich würde mich vielleicht an die Hasenmützen machen. Eigentlich mehr, weil mich der bunte Wollknäuel an die Kindheit erinnert.

Da bekam ich einen Wunderknäuel geschenkt mit türkisfarbener Wolle. Im Knäuel waren verschiedene kleine Überraschungen eingewickelt, an die ich mich nicht mehr erinnere. Sie spornten mich jedoch an, den Schal den ich für meinen Papi strickte, weiter zu stricken, immer weiter. Wie gesagt, ich war keine besonders gute Strickerin. Das Ergebnis war voller Löcher, denn ich nahm Maschen auf und verlor die Übersicht. Ich war damals vielleicht 9 oder 10 Jahre alt. Manchmal geschah über Nacht ein Wunder. Meine Mutter half mir, das Projekt fertig zu stellen und den Mut nicht zu verlieren. Genau so, wie die Grossmutter ihr als Kind half. Sie strickte mir ein paar Nadeln, so dass ich wieder Hoffnung fasste, fertig zu werden. Ich glaube der Schal existiert noch, ein Kunstwerk, total formlos und farblich ziemlich aussergewöhnlich. Der bunte Wollknäuel auf dem Bild da oben verführt mich noch, mit den Nadeln zu klappern...

14.02.10

MacBook Pro Hülle

MacBook Pro Sleeve
MacBook Pro Sleeve
MacBook Pro Sleeve MacBook Pro Sleeve
Mein MacBook Pro hat endlich eine kuschelige und adäquate Hülle erhalten. Ansporn dazu war, dass ich gestern, als ich nochmals die ganze Infrastruktur des Kurszentrum Ballenberg studiert habe, bemerkte, dass in der Cafeteria Wireless LAN vorhanden ist. Freudig beschloss ich mein MacBook Pro nicht bloss zum archivieren der Fotos sondern auch zum bloggen mitzunehmen. Sofort erinnerte ich mich an die wunderschönen Hüllen von colcasac, die ich bei Design Mom im letzten Herbst entdeckt hatte. Geschwärmt davon habe ich ja schon hier.
Gesagt, getan. Bloss lief die Produktion nicht ruck-zuck, wie ich es geplant hatte. Mir fehlte vom beigen Leinenstoff ein Stück (deshalb die äussere Naht) und das innere, graue Fleeceteil war zuerst viel zu gross, dann war das äussere Teil viel zu eng... Ich habe also einige Nähte mehrmals aufgetrennt und neu genäht. Gestern Abend war ich dann so zappelig, dass ich sogar eine Nacht darüber schlafen musste. Nun ist es fertig, und ich bin richtig zufrieden mit dem Ergebnis. Die aufgenähte Tasche ist ebenfalls aus Leinen, ein edles Stückchen Hugo Boss, welches ich vor Jahren in der Outlet City Metzingen gekauft habe. Der graue Fleece, war einmal ein Plaid, ein Werbegeschenk vom Schweizer Fernsehen.

13.02.10

Freilichtmuseum Ballenberg


Morgen in einer Woche bin ich in Ballenberg. Keine Ahnung, ob ich etwas vom Freilichtmueseum Ballenberg zu sehen bekommen werde, denn es steckt im Winterschlaf, wird erst im April wieder für Besucher geöffnet. Das Kurszentrum bietet übernächste Woche nur den einen Kurs Korbflechten mit Weiden, den ich besuchen werde. Ich stell mir vor, dass es rundum sehr still sein wird. Hier könnt ihr beobachten, was für Wetter, Himmelstimmungen und Schneeverhältnise mich begleiten werden. Immer schön live.

12.02.10

Wintertag

Draussen rieselt der Schnee vom Himmel, fein und leis. Der Blick aus dem Fenster zeigt in etwa dieses Bild.

Es ist still, ab und zu holpert das Strassenräumungs-Fahrzeug scheppernd durch die Strassen. Die Autos spuhlen, schlittern und rutschen, die Menschen auch.

Ich hoffe, Hauswurze sind winterhart, der Blick aus einem anderen Fenster zeigt sie eingekuschelt und verzuckert mit Schnee…
Sempervivum
Sempervivum
Sempervivum
Die Post ist eingetroffen, die neue Living at Home ist da. Auf dem Cover nur Frühlingsblumen... Ich träume wie vor einem Jahr, von blühenden Blumen vor dem Fenster.