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19.10.20
Rezept: saftiger Zitronen-Tonka-Fenchelcake
Ein richtig saftiger, zitroniger Kuchen, den ich beim ersten Bissen für gut befunden habe. Dieses Rezept muss in die Aufbewahrung. Es ist eine Adaption, eines amerikanischen Rezeptes, das mit viel mehr Zucker daherkommt. Ich habe es modifiziert und werde diesen saftigen Zitronen-Tonka-Fenchel-Cake mit Sicherheit erneut backen. Die Crème Fraîche macht ihn richtig schön saftig.
Fenchelsamen im Kuchen ? Ja. Habe ich vor kurzem in einem italienischen Rezept für Ciambellone, dem typischen Frühstückskuchen der Italiener entdeckt. Gibt eine leichte Anisnote. Und ich mag Anis eigentlich überhaupt nicht, aber in Kombination mit der Süsse und der säuerlichen Zitrone, ist das grandios.
Und was hat es mit der Tonka-Bohne auf sich? Na ja. Ich habe vorletzte Woche entdeckt, dass das wunderbare Gewürz-Anbebot von Stay Spiced! aus Salzburg in der Schweiz im online Shop von www.chefkoch-gewuerze.ch erhältlich ist. Da habe ich mir was gegönnt und unter anderem auch die trendige Tonkabohne eingekauft. Ich find sie super.
Zutaten:
125g weiche Butter
110g Crème Fraîche
3 Eier
geraffelte Zitronenschale von einer Zitrone
Saft von einer halben Zitrone
½ fein geriebene Tonkabohne (oder ½ TL Vanilleextrakt)
¼ TL Fenchelsamen
200g Zucker
240g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
¼ TL Salz
Puderzucker zum Bestäuben des fertigen Cakes
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen
2. Eine Cakeform von 28–30cm mit Backpapier auskleiden
3. Butter und Crème Fraîche mit dem Mixer zu einer hellen Crème aufschlagen
4. Zitronenzesten zugeben und weiterschlagen
5. Zucker zugeben und ca. 3 Minuten zu einer luftigen Masse aufschlagen. Der Zucker soll sich vollständig aufgelöst haben.
6. Die Eier nacheinander dazu geben, immer erst dann, wenn das vorgängige gut unter die Masse gearbeitet ist
7. Tonkabohne an der Muskatreibe reiben und dazugeben (oder Vanilleextrakt) ebenso den Zitronensaft und die Fenchelsamen (die das besondere Etwas sind, man aber ohne weiteres weglassen kann).
8. Mehl, Backpulver und Salz mischen und dazugeben. Nur ganz kurz unterheben, nicht mit dem Mixer überschlagen. Am besten geht das von Hand, mit dem Spachtel oder mit dem Schwingbesen.
9. Den Teig in die vorbereitete Cakeform füllen und bei 180°C 45 Min. backen
10. Leicht auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker grosszügig bestreuen.
Guten Appetit. Machs dir richtig kuschelig und #stayhome
Und was hat es mit der Tonka-Bohne auf sich? Na ja. Ich habe vorletzte Woche entdeckt, dass das wunderbare Gewürz-Anbebot von Stay Spiced! aus Salzburg in der Schweiz im online Shop von www.chefkoch-gewuerze.ch erhältlich ist. Da habe ich mir was gegönnt und unter anderem auch die trendige Tonkabohne eingekauft. Ich find sie super.
Zutaten:
125g weiche Butter
110g Crème Fraîche
3 Eier
geraffelte Zitronenschale von einer Zitrone
Saft von einer halben Zitrone
½ fein geriebene Tonkabohne (oder ½ TL Vanilleextrakt)
¼ TL Fenchelsamen
200g Zucker
240g Mehl
1 gestrichener TL Backpulver
¼ TL Salz
Puderzucker zum Bestäuben des fertigen Cakes
Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.
1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen
2. Eine Cakeform von 28–30cm mit Backpapier auskleiden
3. Butter und Crème Fraîche mit dem Mixer zu einer hellen Crème aufschlagen
4. Zitronenzesten zugeben und weiterschlagen
5. Zucker zugeben und ca. 3 Minuten zu einer luftigen Masse aufschlagen. Der Zucker soll sich vollständig aufgelöst haben.
6. Die Eier nacheinander dazu geben, immer erst dann, wenn das vorgängige gut unter die Masse gearbeitet ist
7. Tonkabohne an der Muskatreibe reiben und dazugeben (oder Vanilleextrakt) ebenso den Zitronensaft und die Fenchelsamen (die das besondere Etwas sind, man aber ohne weiteres weglassen kann).
8. Mehl, Backpulver und Salz mischen und dazugeben. Nur ganz kurz unterheben, nicht mit dem Mixer überschlagen. Am besten geht das von Hand, mit dem Spachtel oder mit dem Schwingbesen.
9. Den Teig in die vorbereitete Cakeform füllen und bei 180°C 45 Min. backen
10. Leicht auskühlen lassen, aus der Form nehmen und mit Puderzucker grosszügig bestreuen.
Guten Appetit. Machs dir richtig kuschelig und #stayhome
09.06.20
Kimchi Fried Rice
Mmmmh. Gebratener Koreanischer Kimchi-Reis.
Ich hatte mal wieder musse auf Pinterest durch die Bilder zu stöbern und dabei blieb ich an einer Schüssel gebratenem orangenem Reis kleben. Das Rezept hinter dem Bild entpuppte sich als super einfach. Nichts wie in die Küche.
Mein Kimchi Fried Rice sieht nicht ganz so farbintensiv aus, wie der im Rezept. Richtig gut hat er alleweil geschmeckt. Das mach ich wiedermal. Mein Kimchi habe ich bei YumiHana an der Schützengasse, Ecke Bahnhofstrasse in Zürich gekauft.
Rezept:
Kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch in Oel anbraten. Kimchi aus dem Glas, vom Koreaner oder wer hat Selbergemachtes dazugeben. Gekochter Reis, am besten vom Vortag oder mindestens von vor ein paar Stunden ebenfalls dazugeben und leicht knusprig braten. Ich habe noch ein rohes Ei in die Pfanne geschlagen und mitgebraten. Saufein!
Ich hatte mal wieder musse auf Pinterest durch die Bilder zu stöbern und dabei blieb ich an einer Schüssel gebratenem orangenem Reis kleben. Das Rezept hinter dem Bild entpuppte sich als super einfach. Nichts wie in die Küche.
Mein Kimchi Fried Rice sieht nicht ganz so farbintensiv aus, wie der im Rezept. Richtig gut hat er alleweil geschmeckt. Das mach ich wiedermal. Mein Kimchi habe ich bei YumiHana an der Schützengasse, Ecke Bahnhofstrasse in Zürich gekauft.
Rezept:
Kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch in Oel anbraten. Kimchi aus dem Glas, vom Koreaner oder wer hat Selbergemachtes dazugeben. Gekochter Reis, am besten vom Vortag oder mindestens von vor ein paar Stunden ebenfalls dazugeben und leicht knusprig braten. Ich habe noch ein rohes Ei in die Pfanne geschlagen und mitgebraten. Saufein!
26.08.19
Chrälleli Perle Chetteli Glänggerli
Was ? Wovon spricht sie ?
Hihi, alles wunderschöne Schweizerdeutsche Wörter. Chrälleli sind kleine Schmuckperlen, Chetteli, Ketten, also Armbänder oder einfach aufgereihte Perlen und Glänggerli sind Schmuck-Anhänger oder sich bewegende Ohrringe. Wenn ich das jetzt noch etwas in meinem Kopf liegen lasse, kommen mir bestimmt noch weitere Wörter und deren Erklärung in den Sinn.
Bin grad auf Instagram an dieser Bar in einem Hotelresort auf den Malediven hängen geblieben. Diese schaukelnden Barhocker sind mit unzähligen Chetteli aus Chrälleli überzogen. Sieht das nicht grossartig aus? Keine Ahnung ob das angenehm ist darauf zu sitzen — aber ausschauen tut das schon mal sehr gekonnt. Ich hätte jetzt Lust bunte Glasperlen aufzuziehen und mir ein Sitzkissen für die Bank auf dem Balkon herzustellen …
Was? Du willst jetzt dahin und dir das genauer anschauen? Ich hab gegoogelt, das Resort ist z.B. bei Migros Ferien im Angebot.
Hihi, alles wunderschöne Schweizerdeutsche Wörter. Chrälleli sind kleine Schmuckperlen, Chetteli, Ketten, also Armbänder oder einfach aufgereihte Perlen und Glänggerli sind Schmuck-Anhänger oder sich bewegende Ohrringe. Wenn ich das jetzt noch etwas in meinem Kopf liegen lasse, kommen mir bestimmt noch weitere Wörter und deren Erklärung in den Sinn.
Bin grad auf Instagram an dieser Bar in einem Hotelresort auf den Malediven hängen geblieben. Diese schaukelnden Barhocker sind mit unzähligen Chetteli aus Chrälleli überzogen. Sieht das nicht grossartig aus? Keine Ahnung ob das angenehm ist darauf zu sitzen — aber ausschauen tut das schon mal sehr gekonnt. Ich hätte jetzt Lust bunte Glasperlen aufzuziehen und mir ein Sitzkissen für die Bank auf dem Balkon herzustellen …
Was? Du willst jetzt dahin und dir das genauer anschauen? Ich hab gegoogelt, das Resort ist z.B. bei Migros Ferien im Angebot.
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram anEin Beitrag geteilt von Emma Lambert (@luxefamilytravel) am
Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram anEin Beitrag geteilt von Queen-Bee (@miss_travelbeequeen) am
18.04.19
no knead bread — Brot aus dem Gusseisentopf
Juhuii, super knusprig aussen, weich und saftig innen, das ist das frische «no knead»-Brot das in meinem niegelnagel neuen Gusseisentopf gebacken ist. Mein alter Steingut-Topf den ich aus dem Brockenhaus habe, ist zersprungen — und zwar beim Popcorn machen auf dem Glaskeramik-Herd. laa la la. Da erst wurde mir richtig bewusst, dass dieser Topf gar kein Gusseisentopf ist und ich eventuell noch viel tollere Brot-Ergebnisse backen könnte, hätte ich einen Gusseisen-Topf. Aber nicht irgend einer sollte es sein. Die Serie von Le Creuset ist zwar hip und auf allen instagrammablen Bildern vertreten, aber mir gefällt das Design nicht. Abgesehen davon bin ich ja nicht so der farbige Typ. Eines Tages begegnete mir der C1 von CRANE, ich glaube es war im Newsletter von OPUMO. Sofort habe ich ihn mir auf Pinterest gepinnt. Ab und zu habe ich an ihn gedacht, aber er war nie wirklich zuoberst auf meiner Einkaufsliste.
Im März reiste ich kurz nach München, meine liebe Freundin lud zu ihrer ersten Ausstellung und so reiste ich mit Mami und Bappi im Gepäck für 3 Tage nach München. Glücklicherweise gibt es immernoch Lieblingsadressen für die man reisen muss. Ich erinnere mich gerne an meine ersten bewussten Reisen. Paris war da so eine Destination. Ich war und bin noch heute fasziniert vom Einkaufserlebnis im Ausland. Andere Produkte, andere Verpackungen, fremde Dinge und faszinierendes Unbekanntes. Ich komme immer mit Präziosen aus dem Ausland. Manchmal sind es auch Kartoffeln — siehe meine Kartoffelliste.
Und da stand er dann auf meiner Shoppingliste.
Wir waren mit dem Zug unterwegs. Mit 3,5kg hätte ich, wär ich geflogen, gar nie an die Option gedacht. Als ich ihn dann in echt in Händen hielt, bei magazin® in den fünf Höfen, waren mir die dreieinhalb Kilo doch zu viel und ich fuhr unverrichteter Dinge heim.
Die englische Fima CRANE Cookware schickt ihren wunderbare Casserole nicht in die Schweiz. Bei OPUMO hätte ich sie bestellen können, mit £ 160 (aktuell ca. CHF 210) und den voraussichtlich anfallenden Versand- und Zollkosten war mir das zu teuer. Im deutschen Onlineshop von manufactum schlägt er mit € 197 zu buche, soviel hätte ich auch bezahlt, hätte ich ihn in München gekauft. Im Schweizer Onlineshop kostet er sage und schreibe CHF 310 + Versandkosten von CHF 6,95. Nach einer anderen Online-Bestellung die ich über meineinkauf.ch abgewickelt hatte, kam mir die glorreiche Idee, den Gusseisentopf bei manufactum im deutschen Onlineshop über meineinkauf.ch zu bestellen. Gesagt getan und weil ich noch einen Gutschein offen hatte, habe ich inkl. Versand und Import CHF 236.20 bezahlt. Damit bin ich fine.
Und jetzt beiss ich in das Sandwiches und freu mich auf das nächste selbstgebackene Brot. Da werde ich anstelle von Wasser Bier in den Teig schummeln. Vielleicht gibt das ein chüschtigerer Geschmack. Wir werden sehen …
Das Rezept für dieses Brot stammt von a pinch of yum: Miracle No Knead Bread
Im März reiste ich kurz nach München, meine liebe Freundin lud zu ihrer ersten Ausstellung und so reiste ich mit Mami und Bappi im Gepäck für 3 Tage nach München. Glücklicherweise gibt es immernoch Lieblingsadressen für die man reisen muss. Ich erinnere mich gerne an meine ersten bewussten Reisen. Paris war da so eine Destination. Ich war und bin noch heute fasziniert vom Einkaufserlebnis im Ausland. Andere Produkte, andere Verpackungen, fremde Dinge und faszinierendes Unbekanntes. Ich komme immer mit Präziosen aus dem Ausland. Manchmal sind es auch Kartoffeln — siehe meine Kartoffelliste.
Und da stand er dann auf meiner Shoppingliste.
Wir waren mit dem Zug unterwegs. Mit 3,5kg hätte ich, wär ich geflogen, gar nie an die Option gedacht. Als ich ihn dann in echt in Händen hielt, bei magazin® in den fünf Höfen, waren mir die dreieinhalb Kilo doch zu viel und ich fuhr unverrichteter Dinge heim.
Die englische Fima CRANE Cookware schickt ihren wunderbare Casserole nicht in die Schweiz. Bei OPUMO hätte ich sie bestellen können, mit £ 160 (aktuell ca. CHF 210) und den voraussichtlich anfallenden Versand- und Zollkosten war mir das zu teuer. Im deutschen Onlineshop von manufactum schlägt er mit € 197 zu buche, soviel hätte ich auch bezahlt, hätte ich ihn in München gekauft. Im Schweizer Onlineshop kostet er sage und schreibe CHF 310 + Versandkosten von CHF 6,95. Nach einer anderen Online-Bestellung die ich über meineinkauf.ch abgewickelt hatte, kam mir die glorreiche Idee, den Gusseisentopf bei manufactum im deutschen Onlineshop über meineinkauf.ch zu bestellen. Gesagt getan und weil ich noch einen Gutschein offen hatte, habe ich inkl. Versand und Import CHF 236.20 bezahlt. Damit bin ich fine.
Und jetzt beiss ich in das Sandwiches und freu mich auf das nächste selbstgebackene Brot. Da werde ich anstelle von Wasser Bier in den Teig schummeln. Vielleicht gibt das ein chüschtigerer Geschmack. Wir werden sehen …
Das Rezept für dieses Brot stammt von a pinch of yum: Miracle No Knead Bread
27.11.18
Kerzen-Adventskalender für eine lichtvolle Vorweihnachts-Zeit
Diese Idee ist nicht von mir. Ich habe sie auf Instagram entdeckt. Ein stilvoller Adventskalender, der mit wenig Aufwand eine grosse gemütliche Stimmung erzielt. Ich habe dazu 24 Baumkerzen, welche ich im Kiloverkauf bei Hongler Kerzen in Altstätten gekauft habe, mit einem schwarzen wasserfesten Filzstift beschriftet.
Den goldenen Christbaum-Kerzen-Halter fand ich, mit viel rotem Kerzenwachs verklebt, in einer meiner Weihnachtskisten. Mit siedend heissem Wasser übergossen, erstrahlte er sofort wieder ursprünglich golden. Den Stechpalmen-Zweig habe ich geklaut — im Park um die Ecke mit der Gartenschere einfach abgeknipst. Im Blumenhandel gäbe es ihn bestimmt bereits mit roten Beeren. Ich denke, ein Olivenzweig, ein Birkenast, Tannenreisig, alle Äste und Zweige können für ein stimmungvolles Weihnachts-Arrangement eingesetzt werden.
Die beschrifteten Kerzen lagere ich in einem Glas mit Goldrand, welches ich bei Zara Home gekauft habe.
Pure Vorweihnachtsfreude.
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01.10.18
Kulinarische Entdeckungen und ein neues Kochbuch
In meinen Notizen stolpere ich immer wieder über das Zitat: «Willst Du die Seele eines Landes wirklich verstehen, so koste die landestypische Nahrung der armen Leute.» Das habe ich mir in Litauen aufgeschrieben und davon bin ich felsenfest überzeugt. Auf all meinen Reisen lande ich immer irgendwann in der Küche. Eben erst bin ich zurückgekehrt aus Rumänien. Und auch da habe ich, obwohl auf dieser Pauschal-Bus-Reise das Essen leider etwas zu kurz kam, ein kulinarisches Highlight gefunden.
Kochen und Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme, auch wenn ich einige Menschen in meinem nächsten Umfeld habe, die das ganz anders sehen. Heute Morgen fand ich Bestätigung in meiner These. Vor einigen Tagen erhielt ich das frisch erschienene Kochbuch TOGETHER | Our Community Cookbook welches die Duchess of Sussex (Meghan Markle) angeschoben hat. Anderthalb Stunden sass ich jetzt auf dem Balkon in der Sonne und habe darin gestöbert.
Nachdem der Greenfield Tower in London ausbrannte, taten sich Frauen in einer Gemeinschaftsküche zusammen und begannen miteinander und füreinander zu kochen. Eine farbenfrohe Tafel voller Kindheitserinnerungen, Lieblingsrezepte, Wohlfühlessen und ein wunderbarer Ort für Freundschaft und Aufgehobensein. Kein Wunder dass die Herzogin von Sussex im Vorwort schreibt, sie habe sich sofort mit diesen Frauen verbunden gefühlt. In wenigen Sätzen wird jedes Rezept erläutert und es berührt mein Herz, wenn ich eintauche in deren Welt.
«I wasn't taught to cook, it was just what we did at home in Baghdad with my Mum and mother-in-law. You knew you'd got it right when guests asked for the recipes.»
übersetzt: Mir wurde das Kochen nie beigebracht, es ist einfach das, was wir zuhause in Baghdad mit meiner Mutter und Schwiegermutter taten. Du wusstest, dass Du es richtig gemacht hast, wenn die Gäste nach dem Rezept fragten. Intlak Alsaiegh
Essen verbindet. Gemeinsam am Tisch zu sitzen, Zeit miteinander zu verbringen, zu reden und zu teilen öffnet Herzen.
Der Erlös dieses Buches geht vollumfänglich an die Community Kitchen. Bestellt habe ich es vià Amazon:
Together: Our Community Cookbook |
Mein kulinarisches Rumänien Highligh: Kürtőskalács der Baumstriezel. Ehrlich gesagt entdeckt habe ich Kürtőskalács bereits bei der Recherche vor meiner Reise. Begegnet bin ich dem Baumstriezel des Abends, am kleinen lokalen Markt in Tulcea.
Mein kulinarisches, rumänisches Highlight, wobei der Kürtőskalács, zu deutsch Baumstriezel scheinbar ungarischen Ursprung ist:
Hefeteig wird um die Walze gelegt, mit Zucker bestreut und über offenem Feuer, drehend gebacken. Anschliessend kann er in kleingehackten Baumnüssen, Zimt, Mandeln etc. gewendet werden. Frisch, knackig, noch leicht warm ist das eine wunderbare Geschichte. Ich mochte, dass dieser Kürtőskalács absolut nicht klebrig und übersüsst war. Definitv ein Highlight.
Kochen und Essen ist mehr als Nahrungsaufnahme, auch wenn ich einige Menschen in meinem nächsten Umfeld habe, die das ganz anders sehen. Heute Morgen fand ich Bestätigung in meiner These. Vor einigen Tagen erhielt ich das frisch erschienene Kochbuch TOGETHER | Our Community Cookbook welches die Duchess of Sussex (Meghan Markle) angeschoben hat. Anderthalb Stunden sass ich jetzt auf dem Balkon in der Sonne und habe darin gestöbert.
TOGETHER | Our Community Cookbook from Letizia Lorenzetti (LeLo) on Vimeo.
Das Buch ist eine Sammlung von Rezepten, aber auch ein Blick auf die Frauen und ihre Lieblings-Rezepte.Nachdem der Greenfield Tower in London ausbrannte, taten sich Frauen in einer Gemeinschaftsküche zusammen und begannen miteinander und füreinander zu kochen. Eine farbenfrohe Tafel voller Kindheitserinnerungen, Lieblingsrezepte, Wohlfühlessen und ein wunderbarer Ort für Freundschaft und Aufgehobensein. Kein Wunder dass die Herzogin von Sussex im Vorwort schreibt, sie habe sich sofort mit diesen Frauen verbunden gefühlt. In wenigen Sätzen wird jedes Rezept erläutert und es berührt mein Herz, wenn ich eintauche in deren Welt.
«I wasn't taught to cook, it was just what we did at home in Baghdad with my Mum and mother-in-law. You knew you'd got it right when guests asked for the recipes.»
übersetzt: Mir wurde das Kochen nie beigebracht, es ist einfach das, was wir zuhause in Baghdad mit meiner Mutter und Schwiegermutter taten. Du wusstest, dass Du es richtig gemacht hast, wenn die Gäste nach dem Rezept fragten. Intlak Alsaiegh
Essen verbindet. Gemeinsam am Tisch zu sitzen, Zeit miteinander zu verbringen, zu reden und zu teilen öffnet Herzen.
Der Erlös dieses Buches geht vollumfänglich an die Community Kitchen. Bestellt habe ich es vià Amazon:
Together: Our Community Cookbook |
Mein kulinarisches Rumänien Highligh: Kürtőskalács der Baumstriezel. Ehrlich gesagt entdeckt habe ich Kürtőskalács bereits bei der Recherche vor meiner Reise. Begegnet bin ich dem Baumstriezel des Abends, am kleinen lokalen Markt in Tulcea.
Kürtőskalács in Tulcea Romania from Letizia Lorenzetti (LeLo) on Vimeo.
Bis ich dann endlich probieren konnte, dauerte es noch fast eine Woche in Bran führte uns der Reiseleiter zu einem unscheinbaren Fenster, eine klitzekleine Ecke wo man herrlich frische Kürtőskalács auch die ungarischen Langosch durch's Fenster für wenig Geld verkaufte.Mein kulinarisches, rumänisches Highlight, wobei der Kürtőskalács, zu deutsch Baumstriezel scheinbar ungarischen Ursprung ist:
Hefeteig wird um die Walze gelegt, mit Zucker bestreut und über offenem Feuer, drehend gebacken. Anschliessend kann er in kleingehackten Baumnüssen, Zimt, Mandeln etc. gewendet werden. Frisch, knackig, noch leicht warm ist das eine wunderbare Geschichte. Ich mochte, dass dieser Kürtőskalács absolut nicht klebrig und übersüsst war. Definitv ein Highlight.
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Reisen
28.09.18
Mitgebracht aus Rumänien. Wunderschöne Leinenstoffe und rumänisches Weizenmehl.
Ich bin zurück aus Rumänien. Heute Freitag, den ersten Zopf seit meiner Rückkehr in den Ofen geschoben, selbstverständlich mit rumänischem Mehl. Wenn man über die unendlichen Weiten der Walachei fährt – ich war 8 Tage auf einer Bus-Rundreise – stellt sich unweigerlich die Frage, was wird hier alles angebaut. Da viele Felder bereits gemäht sind, nur noch da und dort Sonnenblumen und Mais zu sehen waren, weiss ich darüber nichts zu berichten.
Im Supermarktgestell ist das Mehlsortiment gross. Bei meiner Wahl habe ich mich, wie auch schon in Slovenien, an der Menge die im Verkaufsregal vorhanden ist, orientiert. Nicht mehr viel da, dann ist das Mehl beliebt, also kauf ich es auch. Und das zweite Kriterium ist die Verpackungs-Gestaltung.
Nun zog ich vor einigen Minuten den frischen Zopf aus dem Ofen. Präsentiert wird er selbstverständlich auf einem handgewebten rumänischen Küchentuch.
Auf meiner dichtgedrängten Reise hatte ich nicht viele Möglichkeiten auszuscheren und die Strassen hinter den Sehenswürdigkeiten auszukundschaften.
In Tulcea, beim Donaudelta ist es mir des Abends gelungen und in Hermannstadt, wärend die anderen sich kulinarischen Köstlichkeiten widmeten, also während der Mittagspause.
Das weisse Kleid im Fenster und die Deko haben mich angelockt. Und so stand ich in einem alten Haus mit wunderbarer Stuckdecke und einem alten Webstuhl mittendrin. Zwei junge Frauen betreiben CAIER. Sie fertigen aus alten traditionellen Stoffen. Teils recyceln sie alte Kleider oder Trachten in moderne, neue Stücke. Daneben weben sie auf dem alten Webstuhl traditionelle Leinenstoffe mit alten überlieferten siebenbürgischen Mustern. Rot ist dabei traditionell die Hauptfarbe. Als sie mir den Preis für die Stoffe nannte, erschrak ich und überlegte fieberhaft wie ich mich am schnellsten aus der Affäre ziehen kann. Dann aber bemerkte sie den Stellenfehler und somit wurde die ganze Angelegenheit attraktiv und ich kaufte.
Hermannstadt, in rumänisch Sibiu, übrigens eine der Städte Siebenbürgens, die sich und ihre schönen Bauten kontinuierlich herausputzt. Hermanstadt ist auch die Stadt, wo einem vom Hausdach zugelächelt wird.
Ein Tischläufer, ein Tischtuch und zwei Küchentücher sind nun mein.
Meine Reise wurde ermöglicht von ITS Coop Travel. Rumänien-Rundreisen für 2019 werden Mitte November veröffentlicht. Für ganz schnell entschlossene gibt es noch ein Reisedatum im Oktober: Rumänien-Rundreise ITS Coop TRAVEL
Im Supermarktgestell ist das Mehlsortiment gross. Bei meiner Wahl habe ich mich, wie auch schon in Slovenien, an der Menge die im Verkaufsregal vorhanden ist, orientiert. Nicht mehr viel da, dann ist das Mehl beliebt, also kauf ich es auch. Und das zweite Kriterium ist die Verpackungs-Gestaltung.
Nun zog ich vor einigen Minuten den frischen Zopf aus dem Ofen. Präsentiert wird er selbstverständlich auf einem handgewebten rumänischen Küchentuch.
Auf meiner dichtgedrängten Reise hatte ich nicht viele Möglichkeiten auszuscheren und die Strassen hinter den Sehenswürdigkeiten auszukundschaften.
In Tulcea, beim Donaudelta ist es mir des Abends gelungen und in Hermannstadt, wärend die anderen sich kulinarischen Köstlichkeiten widmeten, also während der Mittagspause.
Das weisse Kleid im Fenster und die Deko haben mich angelockt. Und so stand ich in einem alten Haus mit wunderbarer Stuckdecke und einem alten Webstuhl mittendrin. Zwei junge Frauen betreiben CAIER. Sie fertigen aus alten traditionellen Stoffen. Teils recyceln sie alte Kleider oder Trachten in moderne, neue Stücke. Daneben weben sie auf dem alten Webstuhl traditionelle Leinenstoffe mit alten überlieferten siebenbürgischen Mustern. Rot ist dabei traditionell die Hauptfarbe. Als sie mir den Preis für die Stoffe nannte, erschrak ich und überlegte fieberhaft wie ich mich am schnellsten aus der Affäre ziehen kann. Dann aber bemerkte sie den Stellenfehler und somit wurde die ganze Angelegenheit attraktiv und ich kaufte.
Hermannstadt, in rumänisch Sibiu, übrigens eine der Städte Siebenbürgens, die sich und ihre schönen Bauten kontinuierlich herausputzt. Hermanstadt ist auch die Stadt, wo einem vom Hausdach zugelächelt wird.
Ein Tischläufer, ein Tischtuch und zwei Küchentücher sind nun mein.
Meine Reise wurde ermöglicht von ITS Coop Travel. Rumänien-Rundreisen für 2019 werden Mitte November veröffentlicht. Für ganz schnell entschlossene gibt es noch ein Reisedatum im Oktober: Rumänien-Rundreise ITS Coop TRAVEL
05.03.18
Kohl Bergapfelsäfte aus dem Südtirol
Oh, ja, ich erinnere mich gut. Im Frühling 2016 auf meiner Reise ins Südtirol habe ich gehofft und geplangt auf Apfelblüten. Dass mich dann sogar prächtigste Magnolien bei meiner Ankunft in Bozen begrüssten, war das Tüpfli auf dem i. Ja, ich erinnere mich gut. Bozen und meine spontane Reiseverlängerung mit meinem Ausflug auf den Ritten sind mir immernoch sehr präsent. Und somit ist die Freude gross, dass ich nun ein bisschen Südtirol in kulinarischer Form bei mir zu Hause stehen habe.
Bergapfelsäfte von Thomas Kohl www.kohl.bz.it
Vor Weihnachten blieb ich am Schaufenster des PopUpStores von Pure Alps im Zürcher Hauptbahnhof regelrecht hängen. Da stand diese wunderschön gestaltete Kartonschachtel die mich abrupt hat stehen lassen. Was soll ich mit einer so grossen Flasche Grand Cru Wintercalville, das ist doch viel zu viel für mich. Vernünftigerweise liess ich es sein. Dafür kaufte ich mir ein Stück Speck und machte mich auf den Heimweg. Aber der Apfelsaft liess mich nicht los. Als ich auf der Facebook-Seite von Kohl tags darauf wieder mit dieser Flasche konfrontiert wurde, fuhr ich spontan in der Mittagspause zum Hauptbahnhof und kaufte diese einzigartige Exklusivität. Sie wurde an Heilig Abend im Kreise meiner Familie genossen. Rundum Begeisterung.
Nun bin ich Glückspilz im Besitz von 6 Flaschen Kohl Bergapfelsaft vom Ritten bei Bozen.
von rechts nach links: Bergafelsaft & Preiselbeere, Bergapfelsaft Rouge, Bergapfelsaft & Hopfen, Bergapfelsaft Rubinette, Bergapfelsaft & Birne, Bergapfelsaft & Holunderblüte
Seit 2005 keltert Thomas Kohl Gourmet-Apfelsäfte, die bei Verkostungen und Prämierungen – wie auch Thomas Kohl selbst – echte Siegertypen sind. Thomas Kohl, der erste Apfelsaft-Affineur Italiens hat sich ganz dem Apfel verpflichtet. Auf fast 1'000 Meter am Ritten oberhalb Bozens im Südtirol wachsen seine Bergäpfel. Handgeernet, naturrein und schonend pasteurisiert entstehen daraus die erlesenen Apfelsäfte die sich als elegante Speisebegleiter oder als Erfrischung für Zwischendurch eignen. Einen Besuch im hauseigenen Genussladen schreibe ich mir auf die To-Do-Liste.
Verkostung:
Den Kohl GOURMET Bergapfelsaft Rubinette servierte ich meinen Freundinnen zum Ladies-Lunch, anstelle eines Glas Weins, mussten wir alle nachmittags zurück in die Arbeitswelt. Auch im Kreise meiner Freundinnen herrschte Begeisterung. Die leichte fruchtige Süsse hat uns allen gefallen. Die Aromawelt, ein wahrer Genuss.
Gestern, zum Sonntags-Brunch – farblich abgestimmt mit dem Lachs – offerierte ich eine Flasche Kohl GOURMET Bergapfelsaft Rouge. Da begeisterte uns nicht nur die Farbe auch die leicht säuerliche Frische hat uns gut gemundet.
Die vier weiteren Flaschen sind noch ungeöffnet. Ich werde bestimmt weitere grossartige Genussmomente erleben. Dokumentiert werden sie entweder hier, oder auf meinem Instagram-Account Prost! Mehr schöne Bilder sind auf meinem Flickr-Account.
Kohl Bergapfelsäfte kann man sich nach Hause bestellen. Es gibt sie in 7,5dl Flaschen und klein, als 2dl Fläschchen.
Österreich und Deutschland www.kohl.bz.it
Für die Schweiz hat der Onlineshop Pure Alps die Bergapfelsäfte aus dem Südtirol im Sortiment. Angeliefert werden sie in einer wunderschönen Kiste.
Achtung, dieser Shop verleitet zu Grosseinkäufen. Das Sortiment des alpinen Genussmarktes bietet neben Delikatessen auch fantastisch schöne Küchenartikel und Geschenkpackungen. Ich könnte da grad einiges bestellen, was mein Herz erfreut:
www.purealps.ch
Herzlichen Dank, lieber Thomas Kohl und liebe Ulrike Platter von KOHL Bergapfelsäfte für die 6 erlesenen Flaschen. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.
Bergapfelsäfte von Thomas Kohl www.kohl.bz.it
Vor Weihnachten blieb ich am Schaufenster des PopUpStores von Pure Alps im Zürcher Hauptbahnhof regelrecht hängen. Da stand diese wunderschön gestaltete Kartonschachtel die mich abrupt hat stehen lassen. Was soll ich mit einer so grossen Flasche Grand Cru Wintercalville, das ist doch viel zu viel für mich. Vernünftigerweise liess ich es sein. Dafür kaufte ich mir ein Stück Speck und machte mich auf den Heimweg. Aber der Apfelsaft liess mich nicht los. Als ich auf der Facebook-Seite von Kohl tags darauf wieder mit dieser Flasche konfrontiert wurde, fuhr ich spontan in der Mittagspause zum Hauptbahnhof und kaufte diese einzigartige Exklusivität. Sie wurde an Heilig Abend im Kreise meiner Familie genossen. Rundum Begeisterung.
Nun bin ich Glückspilz im Besitz von 6 Flaschen Kohl Bergapfelsaft vom Ritten bei Bozen.
von rechts nach links: Bergafelsaft & Preiselbeere, Bergapfelsaft Rouge, Bergapfelsaft & Hopfen, Bergapfelsaft Rubinette, Bergapfelsaft & Birne, Bergapfelsaft & Holunderblüte
Seit 2005 keltert Thomas Kohl Gourmet-Apfelsäfte, die bei Verkostungen und Prämierungen – wie auch Thomas Kohl selbst – echte Siegertypen sind. Thomas Kohl, der erste Apfelsaft-Affineur Italiens hat sich ganz dem Apfel verpflichtet. Auf fast 1'000 Meter am Ritten oberhalb Bozens im Südtirol wachsen seine Bergäpfel. Handgeernet, naturrein und schonend pasteurisiert entstehen daraus die erlesenen Apfelsäfte die sich als elegante Speisebegleiter oder als Erfrischung für Zwischendurch eignen. Einen Besuch im hauseigenen Genussladen schreibe ich mir auf die To-Do-Liste.
Verkostung:
Den Kohl GOURMET Bergapfelsaft Rubinette servierte ich meinen Freundinnen zum Ladies-Lunch, anstelle eines Glas Weins, mussten wir alle nachmittags zurück in die Arbeitswelt. Auch im Kreise meiner Freundinnen herrschte Begeisterung. Die leichte fruchtige Süsse hat uns allen gefallen. Die Aromawelt, ein wahrer Genuss.
Gestern, zum Sonntags-Brunch – farblich abgestimmt mit dem Lachs – offerierte ich eine Flasche Kohl GOURMET Bergapfelsaft Rouge. Da begeisterte uns nicht nur die Farbe auch die leicht säuerliche Frische hat uns gut gemundet.
Die vier weiteren Flaschen sind noch ungeöffnet. Ich werde bestimmt weitere grossartige Genussmomente erleben. Dokumentiert werden sie entweder hier, oder auf meinem Instagram-Account Prost! Mehr schöne Bilder sind auf meinem Flickr-Account.
Kohl Bergapfelsäfte kann man sich nach Hause bestellen. Es gibt sie in 7,5dl Flaschen und klein, als 2dl Fläschchen.
Österreich und Deutschland www.kohl.bz.it
Für die Schweiz hat der Onlineshop Pure Alps die Bergapfelsäfte aus dem Südtirol im Sortiment. Angeliefert werden sie in einer wunderschönen Kiste.
Achtung, dieser Shop verleitet zu Grosseinkäufen. Das Sortiment des alpinen Genussmarktes bietet neben Delikatessen auch fantastisch schöne Küchenartikel und Geschenkpackungen. Ich könnte da grad einiges bestellen, was mein Herz erfreut:
www.purealps.ch
Herzlichen Dank, lieber Thomas Kohl und liebe Ulrike Platter von KOHL Bergapfelsäfte für die 6 erlesenen Flaschen. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg.
08.09.16
Wintermütze aus Lama-Wolle vom HALDIHOF
Am Biomarkt O SOLE BIO in Zug entdeckte ich in einer schönen alten Chräze am Stand vom HALDI HOF Stränge traumhaft schöner Lama-Wolle in einer braungrau Farbschattierung die mir sofort ins Auge stach. 1 Strang, 100 g für CHF 18.—. Gekauft! Ich war mir nicht sicher, ob diese Menge für eine Mütze reichen wird. Mehr konnte ich davon nicht kaufen, weil es der einzige Strang in dieser Farbnuance war, den es zu kaufen gab.

Zu Hause recherchierte ich umgehend für ein Mützen-Strickmuster, weil ich keinerlei Anhaltspunkte hatte wie viele Maschen ich anschlagen soll. Es musste wiedereinmal schnell gehen, ich wollte die Mütze sofort …
Dieses Strickmuster diente mir als Basis. Mehr schlecht als recht strickte ich die geforderte Maschenprobe. Meine Wolle war um ein vielfaches feiner, meine Stricknadeln eine 3, so habe ich Pi mal Daumen hochgerechnet. Ich schlug 106 Maschen an, strickte 2 rechts, zwei links und bemerkte bereits nach der ersten Runde, dass das nicht aufging. Die Anzahl Maschen muss sich durch 4 Teilen lassen, wenn man 2 rechts, zwei links strickt! Sonst gehts nicht auf. Macht im Nachhinein Sinn, vorher wäre ich nicht auf den Gedanken gekommen. Aufmachen war nicht, ich habe dann nach ein paar Runden einfach zwei mal zwei zusammengestrickt, so dass ich mit 104 Maschen weiter strickte. Ich werde mich jetzt immer daran erinnern, wenn ich die Mütze über den Kopf ziehe …

Ich strickte und strickte mit der Rundstrick-Nadel rundum, rundum, rundum und wurde bald ungeduldig, weil es länger dauerte als ich mir vorgenommen habe. So 3 Stunden gab ich mir. Gebraucht hab ich dann ca. 8.
Als nicht mehr viel Wolle übrig war, beschloss ich aufzuhören. Ich liess so viel Wolle übrig, dass ich ein allfälliges Loche flicken kann. Und ich beendete die Strickerei, mit dem zusammenstricken der rechten und der linken Maschen. D.h. ich strickte die beiden rechten Maschen rechts zusammen und die beiden linken links. Anschliessend hob ich alle Maschen mit einer dicken Wollnadel auf einen doppelt geführten Wollfaden und zog alle zusammen. Vernähen, Fertig.

Winter du kannst kommen.

Nun könnte ich eigentlich mit der im Südtirol gekauften dunkelbraunen Schafswolle der Handweberei Unterweger auch noch Mützen stricken — gekauft habe ich sie im Frühling auf meiner Südtirol-Reise. Und eigentlich wollte ich daraus ja einen dicken, grossen, kuscheligen Schal stricken — mal luege …

Zu Hause recherchierte ich umgehend für ein Mützen-Strickmuster, weil ich keinerlei Anhaltspunkte hatte wie viele Maschen ich anschlagen soll. Es musste wiedereinmal schnell gehen, ich wollte die Mütze sofort …
Dieses Strickmuster diente mir als Basis. Mehr schlecht als recht strickte ich die geforderte Maschenprobe. Meine Wolle war um ein vielfaches feiner, meine Stricknadeln eine 3, so habe ich Pi mal Daumen hochgerechnet. Ich schlug 106 Maschen an, strickte 2 rechts, zwei links und bemerkte bereits nach der ersten Runde, dass das nicht aufging. Die Anzahl Maschen muss sich durch 4 Teilen lassen, wenn man 2 rechts, zwei links strickt! Sonst gehts nicht auf. Macht im Nachhinein Sinn, vorher wäre ich nicht auf den Gedanken gekommen. Aufmachen war nicht, ich habe dann nach ein paar Runden einfach zwei mal zwei zusammengestrickt, so dass ich mit 104 Maschen weiter strickte. Ich werde mich jetzt immer daran erinnern, wenn ich die Mütze über den Kopf ziehe …

Ich strickte und strickte mit der Rundstrick-Nadel rundum, rundum, rundum und wurde bald ungeduldig, weil es länger dauerte als ich mir vorgenommen habe. So 3 Stunden gab ich mir. Gebraucht hab ich dann ca. 8.
Als nicht mehr viel Wolle übrig war, beschloss ich aufzuhören. Ich liess so viel Wolle übrig, dass ich ein allfälliges Loche flicken kann. Und ich beendete die Strickerei, mit dem zusammenstricken der rechten und der linken Maschen. D.h. ich strickte die beiden rechten Maschen rechts zusammen und die beiden linken links. Anschliessend hob ich alle Maschen mit einer dicken Wollnadel auf einen doppelt geführten Wollfaden und zog alle zusammen. Vernähen, Fertig.

Winter du kannst kommen.

Nun könnte ich eigentlich mit der im Südtirol gekauften dunkelbraunen Schafswolle der Handweberei Unterweger auch noch Mützen stricken — gekauft habe ich sie im Frühling auf meiner Südtirol-Reise. Und eigentlich wollte ich daraus ja einen dicken, grossen, kuscheligen Schal stricken — mal luege …
12.08.16
23.05.16
Meine Kartoffel-Liste
Kartoffel was ?
Auf meiner Vilnius-Reise im Auftrag von reisememo.ch fiel ich aufgrund meiner unkonventionellen Einkaufsgewohnheiten auf. Ich hatte Dinge im Gepäck, für die ich belustigt beäugt wurde. Da waren zum Beispiel die 2 kg Kartoffeln die ich aus Litauen mit nach Hause nahm. Und so bat mich Sarah, die Autorin von Rapunzel will raus eine Liste zu veröffentlichen und darin meine aussergewöhnlichsten Shopping-Perlen aufzulisten.

Und darum heisst diese Liste jetzt
[wird laufend ergänzt]
Vermutlich bekam ich die unkonventionellen Einkaufsgewohnheiten von meinen Eltern mit auf den Lebensweg. Die ganze Geschichte könnte in den 70er Jahren als ich auf die Welt kam ihren Ursprung haben. Mein Vater arbeitete zu der Zeit mehrere Wochen am Innenausbau der Schweizerischen Verkehrszentrale in Paris. Er füllte seine Werkzeugmappe damals mit dem
umfassenden Sotiment an Schraubenziehern aus Paris | Frankreich
Andersartiges Werkzeug in der Werkzeugmappe zu haben, hilft meinem Vater heute noch, auf Baustellen sein Werkzeug im Auge zu behalten. Die in der Schweiz üblichen roten Schraubenzieher heben sich klar von seinen blauen ab.
›› wenn Paris, dann ist ein Besuch in der Bricolage-Abteilung von BHV Pflicht.

Faber Castell Bleistifte in allen verfügbaren Härtegraden aus
Hamburg | Deutschland
Ich habe gerade nochmals durchgezählt. Ich muss dass Sortiment in mindestens dreifacher Ausführung gekauft haben. 1x ging an meinen Vater, 1x nahm ich es in Gebrauch und 1x liegt noch originalverpackt im Schrank. Bleistifte von hellem, hartem grau bis zu dickem dunklem weichem grau — ich bin bestens gerüstet für jeden erdenklichen Bleistiftstrich …
›› Bei Schacht & Westerich in Hamburg werde ich immer wieder schwach.

15kg Schreib-Papier aus Stockholm | Schweden
Die Geschichte habe ich bereits erzählt. Auf meiner ersten Geschäftsreise boten mir meine männlichen Kollegen an, bei ein oder zwei Bier auf mein Gepäck aufzupassen, während ich zum Shoppen flitzte. Ich kam mit 15kg Papier zurück. Den Blick meiner Kollegen vergess ich nie.
1 Liter Fein-Sprit aus Paris | Frankreich
Das war der gefährlichste, leichtsinnigste und unüberlegteste Kauf. Ich besuchte mit meinem Vater meine Schwester in Paris und selbstverständlich stand ein Abstecher zu BHV Bricolage auf dem Programm. Papi entdeckte da Sprit, mit viel höherem Alkoholgehalt (braucht er für Schellack), als in der Schweiz üblich. So kauften wir davon eine Flasche und ich nahm sie ins Handgepäck !!! Klingelts ? Ja, ich flog mit Reinigungs-Sprit im Handgepäck von Paris nach Zürich. Mir wurde erst an der Sicherheitskontrolle bewusst, was ich da eigentlich tat… nix passiert. Papi arbeitet immernoch mit diesem Sprit.
Glühbirnen aus Paris | Frankreich
Zu der Zeit, als die Umstellung zu Sparlampen Einzug hielt, nahmen wir Glühbirnen mit nach Hause. Die passten dann zwar in unsere Lampengewinde, zerbarsten jedoch beim ersten Anzünden. Ach so! Ja! Wir haben in der Schweiz bekanntlich eine andere Stromspannung. Leider.
Ein Medaillon aus der Liebfrauenbasilika, Onze Lieve Vrouweplein, Maastricht | Niederlande
Für meine Mutter erstand ich in der Krypta der Liebfrauenbasilika ein kleines Medaillon. Um die Schutzkraft noch etwas zu potentieren tunkte ich es im steinernen Weihwasserbecken bevor ich es zurück in die Verpackung legte. Meine Mutter trägt es immer bei sich.
Abfallsäcke aus Vilnius | Litauen
Die waren der Renner. Heimgebracht habe ich sie als Mitbringsel. Klar, niemand braucht orange, litauische Abfallsäcke. Aber erstens ist das Verpackungs-Design was besonderes und zweitens gibt es bestimmt irgendwas, was man in Plastik verpackt im Keller lagert.

2kg Kartoffeln aus Vilnius | Litauen
Hä ? Wieso importiere ich litauische Kartoffeln? Weil ich mich in die litauische Kartoffel verliebt habe. Schweizer Kartoffeln schmecken ja nach gar nichts mehr. Ich weiss, es gibt Ausnahmen. Und die Litauer stellten sich dann Zuhause auch nicht als die Jahrhundertentdeckung raus. Für Kartoffelstock sind sie ganz okay. Na ja, ein Versuch war's wert.

1kg Terlaner Margarete Spargel aus Bozen | Südtirol | Italien
Auf meiner Südtirol-Reise ass ich weissen Spargel von edelster Güte. Davon nahm ich welchen mit heim. So frisch, wie ich ich ihn noch nie in Händen hielt und so gut, wie ich ihn selten gegessen habe.

Ein Hanging Basket aus Jersey | England
Den in England und auf den Kanalinseln so typischen üppig bepflanzten Blumen-Körben konnte ich nicht wiederstehen. Sei er auch noch so sperrig, den musste ich haben. Hängt noch heute auf meinem Balkon.
Quittungs-Block mit Durchschlag + Food Order Block aus | Truro | Cornwall | England
Ahhh, LUKE'S. Mein absoluter Liebling. Ich hätte mir damals am liebsten gleich die grüne Schürze umgebunden und wäre liebend gerne hinter den Ladentisch gestanden. Ein Haushaltwaren-Geschäft wie aus einem Rosamunde Pilcher Roman. Vom Blümchengeschirr über Gummistiefel bis zum Türscharnier und der Mausefalle gab es da alles. Da habe ich diese wunderbaren Oldstyle Blöcke gekauft. Noch nicht getraut sie anzubrauchen … andere solcher Blöcke aus Frankreich und Deutschland sind ebenfalls in meinem Besitz.

Boden-Putz-Lappen aus Falmouth | Cornwall | England
Einen dicken, robusten, grossen 'Bodelumpe' von der Sorte untötbar. Ich liebe ihn. Und ja! Ich liebe es mit ihm den Boden zu putzen.
braune Papier-Sandwiches-Tüten aus Montréal | Kanada
Meine Schwester hat 12 Jahre in Montréal gelebt. Auf einem meiner Besuche packte ich einige Grosspackungen brauner Sandwiches-Tüten mit Boden in meinen Koffer. Das war irgendwann anfangs der 90ern. Da kannte man die bei uns noch gar nicht. Ich habe auch nie wieder welche in der Papierqualität und dem Format gefunden. Ich habe noch welche, wie ich soeben entdeckte …

Müesli-Schüsselchen 'Café au lait' aus Montréal | Kanada
Ebenfalls im Gepäck hatte ich damals 6 Müesli-Schüsselchen. Erst zu Hause bemerkte ich den Stempel Made in Poland. Die sind also schön gereist. Erst von Polen nach Kanada und von da in die Schweiz.
›› Die sind immernoch in Gebraucht. z.B. hier, für den Rezept-Blog der Tomaten-Gemüse-Suppe mit Poulet-Stückchen.
Butterbrottüten aus München | Deutschland
Spontankauf bei DM Drogerie Markt. Butterbrottüten kann man immer brauchen dachte ich mir und legte sie dann zu Hause zur Seite. Sie lagerten im Schrank. Bis ich über einen Basteltipp für Weihnachtssterne stolperte und innert Minuten für meine Eltern einen papierenen Weihnachtsstern zaubern konnte.
›› Hier der Blog darüber.
etliche Meter Stoff und Reissverschlüsse aus Kopenhagen | Dänemark
Oh ja, ich erinnere mich, als wäre es gestern, wie ich bei STOF 2000 in Kopenhagen fast den Verstand verloren habe und Stoff und Reissverschlüsse geshoppt habe.
›› Hier der Blog über Tag 4 in Kopenhagen
Mehl und Hartweizengries aus Italien
Nicht zu vergessen, Mehl. Alles begann mit der Pasta-Maschine. Die bekam ich geschenkt und mit ihr begann die Suche nach dem perfekten Nudelteig. Bei den Italienern gibts Mehl der Sorte 00. Und so kaufe ich regelmässig in Italien Mehl. Inzwischen gibt es das Zero-Zero-Mehl auch bei uns, für im Schnitt Fr. 3.60. Im Supermarkt in Italien kauf ich es für 90 Cent.
Bratenschnur in Schwarz-Weiss und Rot-Weiss aus Kopenhagen | Dänemark
Mein absoluter Liebling. Ich nutze diese Schnur für Geschenkverpackungen aller Art. Sie ziert sogar mein Blog-Header 'mach etwas'. In die Hände gefallen ist sie mir per Zufall, als ich bei føtex in der Haushaltwaren-Abteilung gestöbert habe. Und ja, ich bin später sogar extra nach Kopenhagen gereist um Nachschub zu kaufen.
Auf meiner Vilnius-Reise im Auftrag von reisememo.ch fiel ich aufgrund meiner unkonventionellen Einkaufsgewohnheiten auf. Ich hatte Dinge im Gepäck, für die ich belustigt beäugt wurde. Da waren zum Beispiel die 2 kg Kartoffeln die ich aus Litauen mit nach Hause nahm. Und so bat mich Sarah, die Autorin von Rapunzel will raus eine Liste zu veröffentlichen und darin meine aussergewöhnlichsten Shopping-Perlen aufzulisten.

Und darum heisst diese Liste jetzt
›Kartoffel-Liste‹
[wird laufend ergänzt]Vermutlich bekam ich die unkonventionellen Einkaufsgewohnheiten von meinen Eltern mit auf den Lebensweg. Die ganze Geschichte könnte in den 70er Jahren als ich auf die Welt kam ihren Ursprung haben. Mein Vater arbeitete zu der Zeit mehrere Wochen am Innenausbau der Schweizerischen Verkehrszentrale in Paris. Er füllte seine Werkzeugmappe damals mit dem
umfassenden Sotiment an Schraubenziehern aus Paris | Frankreich
Andersartiges Werkzeug in der Werkzeugmappe zu haben, hilft meinem Vater heute noch, auf Baustellen sein Werkzeug im Auge zu behalten. Die in der Schweiz üblichen roten Schraubenzieher heben sich klar von seinen blauen ab.
›› wenn Paris, dann ist ein Besuch in der Bricolage-Abteilung von BHV Pflicht.

Faber Castell Bleistifte in allen verfügbaren Härtegraden aus
Hamburg | Deutschland
Ich habe gerade nochmals durchgezählt. Ich muss dass Sortiment in mindestens dreifacher Ausführung gekauft haben. 1x ging an meinen Vater, 1x nahm ich es in Gebrauch und 1x liegt noch originalverpackt im Schrank. Bleistifte von hellem, hartem grau bis zu dickem dunklem weichem grau — ich bin bestens gerüstet für jeden erdenklichen Bleistiftstrich …
›› Bei Schacht & Westerich in Hamburg werde ich immer wieder schwach.

15kg Schreib-Papier aus Stockholm | Schweden
Die Geschichte habe ich bereits erzählt. Auf meiner ersten Geschäftsreise boten mir meine männlichen Kollegen an, bei ein oder zwei Bier auf mein Gepäck aufzupassen, während ich zum Shoppen flitzte. Ich kam mit 15kg Papier zurück. Den Blick meiner Kollegen vergess ich nie.
1 Liter Fein-Sprit aus Paris | Frankreich
Das war der gefährlichste, leichtsinnigste und unüberlegteste Kauf. Ich besuchte mit meinem Vater meine Schwester in Paris und selbstverständlich stand ein Abstecher zu BHV Bricolage auf dem Programm. Papi entdeckte da Sprit, mit viel höherem Alkoholgehalt (braucht er für Schellack), als in der Schweiz üblich. So kauften wir davon eine Flasche und ich nahm sie ins Handgepäck !!! Klingelts ? Ja, ich flog mit Reinigungs-Sprit im Handgepäck von Paris nach Zürich. Mir wurde erst an der Sicherheitskontrolle bewusst, was ich da eigentlich tat… nix passiert. Papi arbeitet immernoch mit diesem Sprit.
Glühbirnen aus Paris | Frankreich
Zu der Zeit, als die Umstellung zu Sparlampen Einzug hielt, nahmen wir Glühbirnen mit nach Hause. Die passten dann zwar in unsere Lampengewinde, zerbarsten jedoch beim ersten Anzünden. Ach so! Ja! Wir haben in der Schweiz bekanntlich eine andere Stromspannung. Leider.
Ein Medaillon aus der Liebfrauenbasilika, Onze Lieve Vrouweplein, Maastricht | Niederlande
Für meine Mutter erstand ich in der Krypta der Liebfrauenbasilika ein kleines Medaillon. Um die Schutzkraft noch etwas zu potentieren tunkte ich es im steinernen Weihwasserbecken bevor ich es zurück in die Verpackung legte. Meine Mutter trägt es immer bei sich.
Abfallsäcke aus Vilnius | Litauen
Die waren der Renner. Heimgebracht habe ich sie als Mitbringsel. Klar, niemand braucht orange, litauische Abfallsäcke. Aber erstens ist das Verpackungs-Design was besonderes und zweitens gibt es bestimmt irgendwas, was man in Plastik verpackt im Keller lagert.

2kg Kartoffeln aus Vilnius | Litauen
Hä ? Wieso importiere ich litauische Kartoffeln? Weil ich mich in die litauische Kartoffel verliebt habe. Schweizer Kartoffeln schmecken ja nach gar nichts mehr. Ich weiss, es gibt Ausnahmen. Und die Litauer stellten sich dann Zuhause auch nicht als die Jahrhundertentdeckung raus. Für Kartoffelstock sind sie ganz okay. Na ja, ein Versuch war's wert.

1kg Terlaner Margarete Spargel aus Bozen | Südtirol | Italien
Auf meiner Südtirol-Reise ass ich weissen Spargel von edelster Güte. Davon nahm ich welchen mit heim. So frisch, wie ich ich ihn noch nie in Händen hielt und so gut, wie ich ihn selten gegessen habe.

Ein Hanging Basket aus Jersey | England
Den in England und auf den Kanalinseln so typischen üppig bepflanzten Blumen-Körben konnte ich nicht wiederstehen. Sei er auch noch so sperrig, den musste ich haben. Hängt noch heute auf meinem Balkon.
Quittungs-Block mit Durchschlag + Food Order Block aus | Truro | Cornwall | England
Ahhh, LUKE'S. Mein absoluter Liebling. Ich hätte mir damals am liebsten gleich die grüne Schürze umgebunden und wäre liebend gerne hinter den Ladentisch gestanden. Ein Haushaltwaren-Geschäft wie aus einem Rosamunde Pilcher Roman. Vom Blümchengeschirr über Gummistiefel bis zum Türscharnier und der Mausefalle gab es da alles. Da habe ich diese wunderbaren Oldstyle Blöcke gekauft. Noch nicht getraut sie anzubrauchen … andere solcher Blöcke aus Frankreich und Deutschland sind ebenfalls in meinem Besitz.

Boden-Putz-Lappen aus Falmouth | Cornwall | England
Einen dicken, robusten, grossen 'Bodelumpe' von der Sorte untötbar. Ich liebe ihn. Und ja! Ich liebe es mit ihm den Boden zu putzen.
braune Papier-Sandwiches-Tüten aus Montréal | Kanada
Meine Schwester hat 12 Jahre in Montréal gelebt. Auf einem meiner Besuche packte ich einige Grosspackungen brauner Sandwiches-Tüten mit Boden in meinen Koffer. Das war irgendwann anfangs der 90ern. Da kannte man die bei uns noch gar nicht. Ich habe auch nie wieder welche in der Papierqualität und dem Format gefunden. Ich habe noch welche, wie ich soeben entdeckte …

Müesli-Schüsselchen 'Café au lait' aus Montréal | Kanada
Ebenfalls im Gepäck hatte ich damals 6 Müesli-Schüsselchen. Erst zu Hause bemerkte ich den Stempel Made in Poland. Die sind also schön gereist. Erst von Polen nach Kanada und von da in die Schweiz.
›› Die sind immernoch in Gebraucht. z.B. hier, für den Rezept-Blog der Tomaten-Gemüse-Suppe mit Poulet-Stückchen.
Butterbrottüten aus München | Deutschland
Spontankauf bei DM Drogerie Markt. Butterbrottüten kann man immer brauchen dachte ich mir und legte sie dann zu Hause zur Seite. Sie lagerten im Schrank. Bis ich über einen Basteltipp für Weihnachtssterne stolperte und innert Minuten für meine Eltern einen papierenen Weihnachtsstern zaubern konnte.
›› Hier der Blog darüber.
etliche Meter Stoff und Reissverschlüsse aus Kopenhagen | Dänemark
Oh ja, ich erinnere mich, als wäre es gestern, wie ich bei STOF 2000 in Kopenhagen fast den Verstand verloren habe und Stoff und Reissverschlüsse geshoppt habe.
›› Hier der Blog über Tag 4 in Kopenhagen
Mehl und Hartweizengries aus Italien
Nicht zu vergessen, Mehl. Alles begann mit der Pasta-Maschine. Die bekam ich geschenkt und mit ihr begann die Suche nach dem perfekten Nudelteig. Bei den Italienern gibts Mehl der Sorte 00. Und so kaufe ich regelmässig in Italien Mehl. Inzwischen gibt es das Zero-Zero-Mehl auch bei uns, für im Schnitt Fr. 3.60. Im Supermarkt in Italien kauf ich es für 90 Cent.
Bratenschnur in Schwarz-Weiss und Rot-Weiss aus Kopenhagen | Dänemark
Mein absoluter Liebling. Ich nutze diese Schnur für Geschenkverpackungen aller Art. Sie ziert sogar mein Blog-Header 'mach etwas'. In die Hände gefallen ist sie mir per Zufall, als ich bei føtex in der Haushaltwaren-Abteilung gestöbert habe. Und ja, ich bin später sogar extra nach Kopenhagen gereist um Nachschub zu kaufen.
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Shopping
13.05.14
Kennst Du Fave? Zu deutsch Saubohnen …
… nein, die kannte ich bis vor kurzem nicht.

Maria, meine sizilianische Märt-Arbeitskollegin, schaute mich verdutzt an. Es war ihr anzusehen, dass sie es nicht glauben konnte, dass ich diese dicke Bohne noch nie gesehen, geschweige denn gegessen habe.
Sie ass über den Tag immer wiedereinmal eine Handvoll dieser rohen, ausgelösten Bohnen und auf mehrmaliges Nachfragen entlockte ich ihr die eine oder andere Zubereitung.

Man löst die dicken Bohnen aus der weich gepolsterten Hülse — faszinierend in was für einem weichen Bett die Frucht wächst.

Die innere Bohne löst man dann nochmals aus der sie umschliessenden Haut und kocht sie ca. 8 Minuten in Salzwasser.

Mit etwas Olivenöl beträufelt, mit Peperoncini geschärft und mit Meersalz bestreut kann ich mir das sehr gut auf einer knusprigen Bruschetta zu einem Glas Rotwein als Apéro vorstellen …

Ich habe sie mit einer pikanten Portion Penne all’arrabbiata gegessen. Sehr fein. Hat etwas von einer frischen Erbse, ist milde, hat keinen starken Eigengeschmack. Nächstes mal nehme ich davon ein paar mehr mit nach Hause. Pro Saubohne hat es nämlich nur zwischen 5 und 6 der Bohnen drin. Ich würd meinen unbedingt ausprobieren, wenn man den Saubohnen — zu italienisch Fave — begegnet.

Maria, meine sizilianische Märt-Arbeitskollegin, schaute mich verdutzt an. Es war ihr anzusehen, dass sie es nicht glauben konnte, dass ich diese dicke Bohne noch nie gesehen, geschweige denn gegessen habe.
Sie ass über den Tag immer wiedereinmal eine Handvoll dieser rohen, ausgelösten Bohnen und auf mehrmaliges Nachfragen entlockte ich ihr die eine oder andere Zubereitung.

Man löst die dicken Bohnen aus der weich gepolsterten Hülse — faszinierend in was für einem weichen Bett die Frucht wächst.

Die innere Bohne löst man dann nochmals aus der sie umschliessenden Haut und kocht sie ca. 8 Minuten in Salzwasser.

Mit etwas Olivenöl beträufelt, mit Peperoncini geschärft und mit Meersalz bestreut kann ich mir das sehr gut auf einer knusprigen Bruschetta zu einem Glas Rotwein als Apéro vorstellen …

Ich habe sie mit einer pikanten Portion Penne all’arrabbiata gegessen. Sehr fein. Hat etwas von einer frischen Erbse, ist milde, hat keinen starken Eigengeschmack. Nächstes mal nehme ich davon ein paar mehr mit nach Hause. Pro Saubohne hat es nämlich nur zwischen 5 und 6 der Bohnen drin. Ich würd meinen unbedingt ausprobieren, wenn man den Saubohnen — zu italienisch Fave — begegnet.
03.10.13
Chrütli-Polenta im Stoffsäckli
Polenta hat viel mit Kindheitserinnerung zu tun. Man ahnt es, ja, ja, meine Mutter macht die weltbeste Polenta. Und ich erinnere mich an den schweren schwarzen Gusseisernen Topf mit Emailbeschichtung, in dem die Polenta unter ständiger Beobachtung wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch vor sich hin geblubbert hat. War sie dann endlich fertig gekocht, stürzte man sie als Fladen auf ein Holzbrett und teilte sie mit einem Holzmesser in Schnitten. Dazu reichte mein Mami meist irgendetwas was viel Sauce hatte. Ein Voressen oder einen Sugo. Polenta-Resten wurden abends, oder tags darauf in Stücke geschnitten in der Bratpfanne gebraten. Und daran habe ich besonders klare Erinnerungen.
Ich habe immerschon fürs Leben gerne gegessen und ans Essen gedacht. Mittags kam mein Vater zum Essen nach Hause, er fuhr dafür gute 40 Minuten mit dem Velo durch die ganze Stadt und wir assen alle gemeinsam zu Mittag. Es wurden die Erlebnisse des Morgens, Anektoten aus der Schule oder Gegebenheiten aus der Schreinerei meines Vaters, Tagesaktualitäten sowie Geschäftliches besprochen. Nach dem Essen stand mein Vater meistens auf, klopfte mit der Faust auf den Küchentisch und sage: "Isch guet gsi.", ging ins Wohnzimmer, legte sich auf das Sofa und las die Tageszeitung. Wir Kinder halfen den Tisch abräumen, den Abwasch übernahm unter der Woche die Mutter. Und ich kleiner Schlaumeier erinnere mich gut, wie ich eines Tages nach dem Essen mit der Faust auf den Tisch klopfte und sagte "Isch guet gsi.", die Küche schnurstraks verliess und unter der Türe drehte und rief: "Ohni Abtische" …
Abends dann, assen wir je nach Auftragslage in der Schreinerei meines Vaters, oft ohne ihn zu Abend. Ich durfte jedoch ab und zu noch auf bleiben, bis er nach Hause kam. Dann sass ich da also im Pijama am Küchentisch während mein Papi die gewärmten Resten vom Mittagessen ass. Zum Beispiel gebratene Polenta. Und da sass ich also und verfolgte wie eine hungrige Katze jeden einzelnen Bissen den der Vater zu Munde führte. Ich beneidete ihn um jeden einzelnen Bissen — ausser natürlich er ass etwas, das ich nicht mochte. Und klar, ab und an ergatterte ich einen Bissen, denn mein Papi ist sehr grosszügig, noch heute. Ich erinnere mich immer dann daran, wenn ich irgenwo jemanden beim Essen beobachte und ich ermahne mich dann, nicht so gierig zu gucken, wie ich das warscheinlich als Kind jeweils getan habe.

Heutzutage ist die Polenta leider nicht mehr allzu oft auf meinem Speiseplan. Ich habe keine passende gusseiserne Pfanne, im Supermarkt bekommt man bloss noch den schnellkochenden 5-Minuten-Mais und meistens koche ich Gerichte die innert 20—25 Minuten auf dem Tisch sind. Mami hinterlegte mir zwar vor ein paar Wochen ein Stück im Kühlschrank (siehe Bild oben), so dass die alten Kindheitserinnerungen, während ich das Polentastück briet, wieder sehr präsent waren.
Nun lagerte aber seit längerem Chrütli-Polenta im Tüechli von der Bruhin-Mühle im schwyzerischen Tuggen am Obersee, im Küchenschrank, den ich geschenkt bekommen habe. Ein tolles Geschenk mit sinnigem Hintergrund. Der Mais wird in der Linth-Region angebaut und die Konfektionierung der ›Chrütli Polenta im Tüechli‹ übernimmt die Stiftung Balm in Rapperswil.
So habe ich also heute Polenta im Stoffsäckchen gekocht.



Leider war der Mais in der Mitte des Stoffsäckchens trocken, während er aussen schön schlurzig gar gekocht war. Die Würzung ist prima, die Idee grundsätzlich genial, möglicherweise hätte ich dem Mais noch ein paar Minuten mehr Kochzeit gewähren sollen. Als Beilage kochte ich nebenher eine Peperonata. Um saures Aufstossen zu vermeiden liess ich die Zwiebeln und die Peperonistreifen in etwas Zucker glasieren, bevor ich die Pelati-Tomaten dazugab und auf kleiner Hitze vor sich hin köcheln liess.

Die Portion reicht für 2—3 Personen als Beilage. Ich habe die Resten auf die Seite gestellt und freu mich darauf sie zum Beispiel zum Znacht zu braten …
Die Chrütli-Polenta kann man im Online-Shop bestellen, direkt im Hofladen der Mühle in Tuggen beziehen oder im Werkatelier der Stiftung Balm in Rapperswil kaufen.

Aus der Stiftung Balm kommt übrigens auch das super geniale Stöpsel-Memorie, von welchem ich an Ostern 2010 schon geschwärmt habe.
Ich habe immerschon fürs Leben gerne gegessen und ans Essen gedacht. Mittags kam mein Vater zum Essen nach Hause, er fuhr dafür gute 40 Minuten mit dem Velo durch die ganze Stadt und wir assen alle gemeinsam zu Mittag. Es wurden die Erlebnisse des Morgens, Anektoten aus der Schule oder Gegebenheiten aus der Schreinerei meines Vaters, Tagesaktualitäten sowie Geschäftliches besprochen. Nach dem Essen stand mein Vater meistens auf, klopfte mit der Faust auf den Küchentisch und sage: "Isch guet gsi.", ging ins Wohnzimmer, legte sich auf das Sofa und las die Tageszeitung. Wir Kinder halfen den Tisch abräumen, den Abwasch übernahm unter der Woche die Mutter. Und ich kleiner Schlaumeier erinnere mich gut, wie ich eines Tages nach dem Essen mit der Faust auf den Tisch klopfte und sagte "Isch guet gsi.", die Küche schnurstraks verliess und unter der Türe drehte und rief: "Ohni Abtische" …
Abends dann, assen wir je nach Auftragslage in der Schreinerei meines Vaters, oft ohne ihn zu Abend. Ich durfte jedoch ab und zu noch auf bleiben, bis er nach Hause kam. Dann sass ich da also im Pijama am Küchentisch während mein Papi die gewärmten Resten vom Mittagessen ass. Zum Beispiel gebratene Polenta. Und da sass ich also und verfolgte wie eine hungrige Katze jeden einzelnen Bissen den der Vater zu Munde führte. Ich beneidete ihn um jeden einzelnen Bissen — ausser natürlich er ass etwas, das ich nicht mochte. Und klar, ab und an ergatterte ich einen Bissen, denn mein Papi ist sehr grosszügig, noch heute. Ich erinnere mich immer dann daran, wenn ich irgenwo jemanden beim Essen beobachte und ich ermahne mich dann, nicht so gierig zu gucken, wie ich das warscheinlich als Kind jeweils getan habe.
Heutzutage ist die Polenta leider nicht mehr allzu oft auf meinem Speiseplan. Ich habe keine passende gusseiserne Pfanne, im Supermarkt bekommt man bloss noch den schnellkochenden 5-Minuten-Mais und meistens koche ich Gerichte die innert 20—25 Minuten auf dem Tisch sind. Mami hinterlegte mir zwar vor ein paar Wochen ein Stück im Kühlschrank (siehe Bild oben), so dass die alten Kindheitserinnerungen, während ich das Polentastück briet, wieder sehr präsent waren.
Nun lagerte aber seit längerem Chrütli-Polenta im Tüechli von der Bruhin-Mühle im schwyzerischen Tuggen am Obersee, im Küchenschrank, den ich geschenkt bekommen habe. Ein tolles Geschenk mit sinnigem Hintergrund. Der Mais wird in der Linth-Region angebaut und die Konfektionierung der ›Chrütli Polenta im Tüechli‹ übernimmt die Stiftung Balm in Rapperswil.
So habe ich also heute Polenta im Stoffsäckchen gekocht.
Leider war der Mais in der Mitte des Stoffsäckchens trocken, während er aussen schön schlurzig gar gekocht war. Die Würzung ist prima, die Idee grundsätzlich genial, möglicherweise hätte ich dem Mais noch ein paar Minuten mehr Kochzeit gewähren sollen. Als Beilage kochte ich nebenher eine Peperonata. Um saures Aufstossen zu vermeiden liess ich die Zwiebeln und die Peperonistreifen in etwas Zucker glasieren, bevor ich die Pelati-Tomaten dazugab und auf kleiner Hitze vor sich hin köcheln liess.

Die Portion reicht für 2—3 Personen als Beilage. Ich habe die Resten auf die Seite gestellt und freu mich darauf sie zum Beispiel zum Znacht zu braten …
Die Chrütli-Polenta kann man im Online-Shop bestellen, direkt im Hofladen der Mühle in Tuggen beziehen oder im Werkatelier der Stiftung Balm in Rapperswil kaufen.
Aus der Stiftung Balm kommt übrigens auch das super geniale Stöpsel-Memorie, von welchem ich an Ostern 2010 schon geschwärmt habe.
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