12.03.09

Balkon Blumen

Auf meinem Balkon beginnt es grün zu werden. Mit grosser Freude sehe ich wie alles wächst in meinen Balkonkisten. Ich hatte nie Glück mit Schneeglöckchen, die ich immer gerne als erste Frühlingsboten sehe. Ich glaube Schneeglöckchen lieben die Freiheit einer feuchten Wiese oder das geschützte Plätzchen unter einem Busch, dafür ist eine Blumenkiste einfach nicht geeignet. Zu meiner grossen Freude drücken dafür die ersten Narzissen aus der Erde. Bestimmt werden bald auch meine Krokusse, die Hyazinthen und die Tulpen aufbrechen.

NarzissenNarzissenNarzissen

10.03.09

Zaubernuss

Am letzten Sonntag, auf dem Heimweg, habe ich diese wundervolle Pflanze entdeckt, sofort die Kamera ausgepackt und dieses wunderbare Foto geknipst. Ich hatte keine Ahnung wie sie heisst. Die fadenartige Blüte hat mich fasziniert. Gestern dann, erhielt ich per Zufall den Hinweis auf den Namen: Zaubernuss. Dies ein weiters Anzeichen, dass der Frühling kommt — obwohl, draussen regnet, schneit oder hagelt es. Es ist nicht so genau definierbar. Dazwischen scheint sogar die Sonne...

Zaubernuss

Selbermachen ist in

Heute in der neuen Annabelle entdeckt:
Annabelle Artikel CUT

Mich beeindruckt die Tatsache, dass, wenn man sich mit einem Thema befasst, auf einen Schlag überall dieselben Themen auftauchen. Es ist super spannend, was im Moment alles zum Thema Selbermachen zu finden ist. Heute dieser Artikel vom neuen Magazin Cut. aus München. Schöne website:
CUT-MagazineCUT-Magazine

Im Trend-Bund einer Februar-Ausgabe der Sonntags-Zeitung dieser Artikel über junge Grafiker, die wieder zu Papier und Messer greifen, um der Perfektion des Computers zu entkommen:
Artikel Sonntags Zeitung

Und gestern per Zufall, auf der website von Elle Decoration, ist Selbermachen ebenfalls das Thema:
web Elle Decoration

09.03.09

Sunntigs-Zmorge

Am Sonntag, 15. März 2009 ist wieder Zeit für ein gemütliches Sunntigs-Zmorge im GZ Schindlergut.





















Frühzeitig anmelden, die Platzzahl ist limitiert.
Auf Flickr hab ich eine Auswahl an Stimmungsbildern von vergangenen Sunntigs-Zmorge gepostet. Viel Vergnügen beim einstimmen.

08.03.09

Hirse-Schnitte mit Ratatouille

Als ich die Idee hatte, wieder einmal eine Hirse-Schnitte mit Ratatouille zu kochen, war ich der festen Überzeugung, ich würde ein Rezept aus der Sammlung «das esse ich am liebsten» meiner Mutter auf den Teller zaubern. Ich suchte also ziemlich unkoordiniert nach dieser Zeitschrift. Die hatte ich doch so auf die Seite gelegt, dass ich sie gut wieder finden kann, bloss, wo ist dieser Ort? Nach längerem Suchen fand ich die Zeitschrift mit dem Artikel, aber die Hirse-Schnitte war nicht auf der Liste. Nun gut. Vielleicht hab ich mir das einfach eingebildet, weil dieses Rezept gut bei mir auf der «das esse ich am liebsten» Liste stehen könnte.

. . . Rezept für 2 Personen . . .
1 Tasse Goldhirse (150 g)
2 Tassen Wasser (3 dl)
2 Lorbeerblätter
wenig Salz (1—2 Prisen)
Kräutersalz
geriebener Sprinz Käse
Olivenöl

Hirse mit 1—2 Prisen Salz und den Lorbeerblättern in kaltem Wasser aufsetzen, aufkochen, 1 Minute lang kochen und umrühren, dann zugedeckt stehen und ausquellen lassen (30 Min.)
Hirsemasse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech knapp 1 cm dick ausstreichen. Mit Kräutersalz bestreuen. Geriebener Käse darüberstreuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln. 20 Min. bei ca. 180º im vorgeheizten Backofen überbacken. Dazu schmeckt Ratatouille ausgezeichnet.

Ich habe das Ratatouille mit gehacktem Rindfleisch gestreckt.
hirseschnitte
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update 2016: Meine Mutter hat diesen Artikel auch wiederentdeckt. siehe Ritas Blog-Archiv

und die dazugehörenden Rezepte sind nun auch online: Ritas Rezepte aus der Zeitschrift NATÜRLICH 1993

07.03.09

Samstags, Schattenspiele

Hmmhh, schon wieder vorbei. Schon wieder ein Samstag vorbei. Schon wieder ein Mittagessen am Samstag vorbei. Schon wieder ein Mittagessen mit meinen Eltern am Samstag vorbei...

Leere Teller, ausgetrunkene Tassen, benutzte Servietten, Bröösmeli.

nach dem Essen nach dem Essen

Beim Geschirr spülen dann, diese einmaligen Schattenspiele. Durch das Küchenfenster scheint die Sonne, blendet den Glücksklee und wirft so diesen einzigartigen Schatten auf meine Teller. Ein kleines Geschenk, eine kleine, spontane Geste. Wunderschön. Ich mag solche Schattenwürfe sehr, manchmal gibt es keine Möglichkeit sie einzufangen, wenn es zu dunkel ist, der Schatten nur schwach, grau in grau erkennbar. Oder dann, wenn die Digicam gerade nicht griffbereit ist. Oder auch wenn sich der Schatten nur eine kleine Sekunde lang zeigt. Heute war ich schnell genug, konnte die Muster einfangen. Inzwischen ist es dunkel. Bald ist der Samstag Erinnerung. Schönes Wochenende allerseits.

Schatten auf Teller beim Geschirr spühlen Schatten auf Teller beim Geschirr spühlen Schatten auf Teller beim Geschirr spühlen Schatten auf Teller beim Geschirr spühlen

05.03.09

Kinder-Träume

Hier habe ich Kinderträume entdeckt.
Shark Birthday Cake Lion Birthday Cake

Dies weckt Erinnerungen an den Roman «Pack die Regenjacke ein» welchen ich vor einiger Zeit gelesen habe.

3 Freundinnen kommen darin auf die Idee, die Ferien samt Nachwuchs gemeinsam zu verbringen. Schon bald prallen die unterschiedlichen Charaktere heftig aufeinander. In einer Schlüsselszene geht es um einen Geburtstagskuchen. Die «super Hausfrau», die den halben Hausrat mit ins Ferienhaus gebracht hat und haushalttechnisch alles kann, bäckt ungefragt, zum Geburtstag für den Sohn der Freundin, die ultimative Surferwelle, was zum Rieseneklat führt.

Ich habe damals das Buch der Mutter meines Patenjungen zum lesen gegeben, kurz bevor wir mit ihren beiden Kindern, gemeinsam, in die Ferien flogen. Wir amüsieren uns noch heute, ab dieser Szene. Wir können uns gut mit den beiden Protagonistinnen identifizieren. Ich könnte gut die Übermutter mit der Supertorte sein. Aus lauter Freude an der Idee tendiere ich dazu, die Grenzen zu überschreiten und dadurch Mitmenschen zu brüskieren.
Als Inspiration haben diese 32 Tortenideen auf alle Fälle viel zu bieten. Und ich werde mich hüten, für mein Patenkind je den Surfer aufzufahren.