02.10.19

Gräser, Blumen und das Taubenschwänzchen zu Besuch

Mein strassenseitiger Balkon ist dieses Jahr im Zeichen von #missionB urwüchsig. Ich habe fast alles wachsen lassen, was dahergeblasen in meinen Blumenkisten gelandet ist und heimisch wurde. Zwei neue Schätze sind dazu gekommen. Der grosse einheimische Wiesenknopf und die Mazedonische Witwenblume 'Melton Pastels'. Die Kombination mit dem grün, das Filigrane mag ich sehr. Ich hätte gerne noch mehr Gräser. Es gefällt mir, wenn das Morgenlicht einzelne Pflanzen silbern glitzern lässt. Diamantgras, Lampenputzgras, Zittergras und dazwischen filigrane Wildblumen, das wär schön.

Ich schaue oft während eines Telefonats aus dem Fenster und so bot mir vor ein paar Wochen das Taubenschwänzchen ein faszinierendes Spektakel. Das Insekt, welches auch als Insekten-Kolibri bezeichnet wird, hat bei meinen Bartnelken dem Taubenkropf-Leimkraut und der Mazedonischen Witwenblume Nektar gesammelt. Fasziniert ist mir gelungen, das Naturspektakel zu filmen.

Im Juni war ich in Edingburgh und habe da Queen Elizabeth II offizielle Residenz, den 'Palace of Holyroodhouse' besucht.
Oh, wie habe ich mich gefreut, als ich dieses Blumenbeet mit Wiesenknopf und Melton Pastels in Kombination mit rosa Rosen entdeckt habe. Nun drück ich mir fest die Daumen, dass sich meine Neulinge gut versamt haben (ja, ich habe nachgeholfen und gezielt Samen gesammelt und wieder verteilt) und mir nächsten Frühling wieder viel Freude bereiten.
Mehr Bilder aus Edingburg gibt es hier in meinem Flickr-Album.

Ach, und wieder etwas gelernt.
Das Bischofskraut, kannte ich bis dato nur als wilde Möhre. Das Gesummse und Gewimsle an Insekten, auf der Blüte ist jeden Sommer ein Highlight. Wenn sich später die Samen bilden gibt das jeweils diese wunderschönen Samenstände. Die Natur ist unglaublich. Ein Instagram-Post lernte mich einerseits, dass diese Wildblume Bischofskraut heisst und dass man aus den Stängeln Zahnstocher machen kann.

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