12.04.11
Sechseläuten — Bögg verbrennen 2011
Es gibt einen wunderbaren Sommer. Innert 10 Minuten und 56 Sekunden hats den Bögg verjaggt. Fantastisch. Es war wiederum ein spektakulärer Moment. Bilder vom Umzug am Secheläuten-Montag gibt es hier.
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10.04.11
Sechseläuten Kinderumzug 2011
Schon ist er wieder vorbei, der schönste Sonntag im Jahr. Bei absolut traumhaft sommerlichem Wetter zog der traditionelle Kinderumzug durch die Innenstadt. Und wie immer bekam ich beim ersten Trommelwirbel Gänsehaut. Im nächsten Leben bin ich Tambourmeisterin, ganz bestimmt. Bis morgen muss ich noch die Kamera-Einstellung überprüfen, ich weiss nämlich nicht mehr wie man filmt. Und den grossen Knall, morgen beim Bögg verbrennen, darf ich auf keinen Fall verpassen. Allne es wunderschöns Sächsilüüte und en fantastisch schöne Summer!







Mein lieber Bögg, morgen gehts dir an den Kragen.

Alle meine Bilder vom Sechseläuten Kinderumzug 2011 gibt es hier.
Mein lieber Bögg, morgen gehts dir an den Kragen.
Alle meine Bilder vom Sechseläuten Kinderumzug 2011 gibt es hier.
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09.04.11
Schnittlauch-Brot
Im Moment bin ich ganz vernarrt in Schnittlauch-Brote.

Irgendwie ging der Schnittlauch bei mir richtiggehend unter. So sehr, dass ich glaubte ihn gar nicht zu mögen. Seit ein paar Wochen schiesst der Schnittlauch auf dem Balkon richtiggehend aus und so habe ich ihn probiert. Jung, frisch und würzig. Total gut.
Irgendwie ging der Schnittlauch bei mir richtiggehend unter. So sehr, dass ich glaubte ihn gar nicht zu mögen. Seit ein paar Wochen schiesst der Schnittlauch auf dem Balkon richtiggehend aus und so habe ich ihn probiert. Jung, frisch und würzig. Total gut.
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08.04.11
Guerilla Gardening — alles ausgesät
Wie zu erwarten war, bestätigte sich, dass das separate Verpacken der einzelnen Samenbomben [ich nenne sie ab sofort Blumensamenkugeln, ist etwas weniger militant] total unpraktisch war. Innert kürzester Zeit hatte ich in meiner Tasche ein riesen Durcheinander.

Und ich weiss auch nicht mehr, was wo wachsen wird. Dazu hätte ich akribisch Buch führen müssen und dazu war ich weder vorbereitet noch bereit.
Eine Blumensamenkugel habe ich bei mir auf dem Balkon in einem Kistli deponiert, so kann ich das Stadium überwachen — vielleicht.

Die meisten Spuren hinterliessen wir auf Baumscheiben im Quartier. Viele davon in meinem nächsten Umfeld. Diese hier kann ich jeden Samstag giessen wenn ich am Märtstand arbeite.

Die Baumscheibe direkt vor meiner Haustüre wurde sogar mit der Hacke aufgelockert und unzählige Wildblumen-Samen, Sonnenblumen, Malven, Akelei, Mohn und Karthäusernelken wurden grosszügig ausgesät. Ich bin gespannt, was da wachsen und blühen wird.



Auf diesem Schutthügel direkt an der Einfahrt auf die Hardbrücke soll im Sommer Klatschmohn blühen...

Und auch auf dieser frischen Baumscheibe am Escher-Wyss-Platz wird es hoffentlich im Sommer ganz schön bunt werden.

Bohrlöcher im Asphalt, da konnte ich nicht wiederstehen. Das wär ja was, wenn das blüht im Sommer…


Im Dunkeln auf der Viaduktbrücke wurden wir dann sogar von einer uns nicht bekannten Frau angehauen. «Seid ihr Guerilla Gärtner?» Ja, gab ich zur Antwort. Unglaublich wie sich diese Person darüber freute, endlich hätte sie mal jemanden getroffen. Und ich freute mich auch.
Und dann war's schon vorbei.

Na, ja. Ich habe noch ein paar Blumensamen, die erst Mitte Mai ausgesät werden können. Wenn bis dahin irgendwo etwas wächst, dann könnte es gut sein, dass wir eine zweite Runde machen. Wer weiss. So, und jetzt hätte ich gerne des Nachts ein paar kurze Regengüsse. Vielen Dank, lieber Petrus.
Und ich weiss auch nicht mehr, was wo wachsen wird. Dazu hätte ich akribisch Buch führen müssen und dazu war ich weder vorbereitet noch bereit.
Eine Blumensamenkugel habe ich bei mir auf dem Balkon in einem Kistli deponiert, so kann ich das Stadium überwachen — vielleicht.
Die meisten Spuren hinterliessen wir auf Baumscheiben im Quartier. Viele davon in meinem nächsten Umfeld. Diese hier kann ich jeden Samstag giessen wenn ich am Märtstand arbeite.
Die Baumscheibe direkt vor meiner Haustüre wurde sogar mit der Hacke aufgelockert und unzählige Wildblumen-Samen, Sonnenblumen, Malven, Akelei, Mohn und Karthäusernelken wurden grosszügig ausgesät. Ich bin gespannt, was da wachsen und blühen wird.
Auf diesem Schutthügel direkt an der Einfahrt auf die Hardbrücke soll im Sommer Klatschmohn blühen...
Und auch auf dieser frischen Baumscheibe am Escher-Wyss-Platz wird es hoffentlich im Sommer ganz schön bunt werden.
Bohrlöcher im Asphalt, da konnte ich nicht wiederstehen. Das wär ja was, wenn das blüht im Sommer…
Im Dunkeln auf der Viaduktbrücke wurden wir dann sogar von einer uns nicht bekannten Frau angehauen. «Seid ihr Guerilla Gärtner?» Ja, gab ich zur Antwort. Unglaublich wie sich diese Person darüber freute, endlich hätte sie mal jemanden getroffen. Und ich freute mich auch.
Und dann war's schon vorbei.
Na, ja. Ich habe noch ein paar Blumensamen, die erst Mitte Mai ausgesät werden können. Wenn bis dahin irgendwo etwas wächst, dann könnte es gut sein, dass wir eine zweite Runde machen. Wer weiss. So, und jetzt hätte ich gerne des Nachts ein paar kurze Regengüsse. Vielen Dank, lieber Petrus.
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06.04.11
Guerilla Gardening — Material bereit
Praktisch ist das nicht. Aber schön. Gestern brachte mir der Pöstler die bei Rosa.Rosenbaum gekauften Mini-Stempel.
Da war natürlich klar, sofort oder besser noch schneller musste etwas gestempelt werden (Grossstadtheidi — soll ich dann meine Stempel gleich mitbringen?). Aus Kopenhagen stammen die rot-weiss gestreiften Papiertüten (auf der Rückseite ist ein hässliches Cartoon). Nun sind alle Samenbomben sortiert.
Aber was jetzt? Das ist doch voll unpraktisch. Ich weiss, die meisten von Euch würden die 230 Kugeln einfach gemischt in eine Tasche packen und ganz spontan aussähen. Ich tu mich noch schwer damit. Ich will doch anschliessend wissen, nach was ich Ausschau halten muss, wenn ich in den nächsten Woche immer und immer wieder auf Erkundungstour gehe und beobachte ob meine Samen keimen und wachsen... Irgendeine Idee?
Die Sonnenblumen- und die Malven-Samen habe ich nicht in Samenbomben verwandelt, die werden in das mit dem Schraubenzieher vorgelochte Loch in der Erde gelegt. Die weissen Papiertütchen sind übrigens von Manufaktum.
Und weils so schön ist, noch ein paar Bilder von den gestempelten Beschriftungen:
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05.04.11
Umbau — Tag 2
Der Abriss der Küchen und Bäder in der einen Haushälfte ist voll im Gange. Das Treppenhaus wurde komplett abgedeckt, die schönen, antiken Türen sind in Sicherheit und die Stromzufuhr ist gesichert — Montags hatten wir bereits den ersten Stromunterbruch… Es ist erstaunlich, der Lärm ist absolut erträglich und es geht ziemlich zügig voran.



An diversen Sammelplätzen wird unterschiedlicher Schrott gelagert.


Und in der Waschküche im Keller gibt es ein herrliches Ersatzbad mit Lavabo, Dusche und WC. Zum Glück haben mir meine Nachbarn angeboten, wenn mein Bad abgerissen wird, bei ihnen duschen und aufs WC gehen zu dürfen. Glückspilz.





An diversen Sammelplätzen wird unterschiedlicher Schrott gelagert.


Und in der Waschküche im Keller gibt es ein herrliches Ersatzbad mit Lavabo, Dusche und WC. Zum Glück haben mir meine Nachbarn angeboten, wenn mein Bad abgerissen wird, bei ihnen duschen und aufs WC gehen zu dürfen. Glückspilz.


Guerilla Gardening — Samenbomben
Mein Guerilla-Gardening-Projekt geht in die erste Runde.
Um die eingekauften Samen präzise da in die Erde zu bekommen, wo ich sie hin haben will, habe ich gestern «dräcklet» (Schweizerdeutsch für «mit Dreck gespielt»). Ich habe Samenbomben hergestellt — Nein, das sind keine Schokoladen-Kugeln.
Aus verschiedenen Samen / 50% Ton / 30% Erde / 10% Wasser habe ich die Grundmasse gemacht. Da hinein habe ich die Samen eingearbeitet. Nun trocknen sie 36—48 Stunden. Ob das klappt? Ich habe keine Ahnung. Probieren geht über Studieren.
Ja, ja. Ich weiss noch wo welche Samen drin sind. Ich habe mir alles schön notiert. Wieso? Weil ich beim Gärtnern genau wissen will, wo welche Blumen wachsen sollen.
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