16.08.10

Seelennahrung

Dass ich vergesse zu essen, weil ich so tief konzentriert in der Arbeit stecke, passiert nicht oft. Heute war es wieder einmal soweit. Ich bin an einer grösseren Werbemittelproduktion und baue Seite um Seite. Da vergass ich fast, dass ich mir vorgenommen hatte, bei gutem Licht ein Glas mit Milchreis und süss-sauren Zwetschgen zu fotografieren. Gestern hatte ich die Zwetschgen gekocht und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Schnell, schnell kochte ich mittags Milchreis, wartete ungeduldig bis er abgekühlt war und schichtete ihn mit den Zwetschgen ins Glas und zauberte Sommerstimmung mit gelbem Papier siehe Letizias-Gaumenfreuden.

Zur Belohnung gab es dann zum Zvieri Milchreis mit süss-sauren Zwetschgen. Ich mochte Milchreis bis vor kurzem überhaupt nicht. Es gibt da so eine Heimweh-Kindheits-Erinnerung, die mit warmem Milchreis im Zusammenhang steht und schon der blosse Gedanke daran lies meinen Magen rebellieren. Letzten Winter, als ich an einer dänischen Weihnachtsausstellung ein Rezept für traditionellen Mandelreis entdeckte, wagte ich den ersten Schritt in Richtung Milchreis. Und siehe da, es schmeckt mir. Vor allem gut schmeckt er mit süss-sauren Zwetschgen. Das Rezept dazu findet ihr bei Letizias-Gaumenfreuden. Es kann gut sein, dass Milchreis noch zur Seelennahrung wird. Hat gut getan, neue Kräfte mobilisiert und jetzt gehts weiter mit konzentrierter Arbeit.

15.08.10

Die neuen TV-Spots der Bank Coop

Sind sie nicht einfach fantastisch?



12.08.10

Ein perfektes Dinner bei Noemi Teil 3

Selbstverständlich war das Essen das absolute Highlight!
Und die Unterhaltung. Und die Gesellschaft. Total begeistert war ich von diesem "Viererlei im Strudel". Karotten, Lauch, Chinakohl und Poulet im Strudelteig.
Bevor wir diesen jedoch verspeisen konnten, hatten wir noch ein Spiel zu spielen. In einer Zeitung mussten wir blind ein Wort tippen, welches wir nicht verraten durften. Im Laufe des weiteren Abends, mussten wir dieses Wort ins Gepräch einfliessen lassen und die anderen mussten herausfinden, welches Wort wir getippt hatten. Ich hatte >einigermassen< R. >Helden< und N. >Sicherheitsfirma<. Als sie uns eine Geschichte von einem Auto einer Sicherheitsfirma in der Nachbarschaft zu erzählen begann, verstanden wir die Welt nicht mehr. Bis uns das erlösende Lichtlein aufging. Und dann genossen wir diesen herrlichen Hauptgang.

Danach reichte uns die Gastgeberin zum Dessert "ein Apfel fällt nicht weit vom Stamm". Ein gekochter Apfel mit Apfelschaum.


10,7 Punkte — aber hallo!

Ja, ich steh dazu, ich bin kein Apfelfan...

Die Darkness — den Espresso, den liessen wir aus, wir hätten sonst nicht mehr einschlafen können... dafür war kurz vor dem Finale nochmals Wahnsinns-Stimmung.


Was von mir volle Punktzahl gab

und Frau R. total aus dem Häuschen brachte…


Der ganze Abend war absolut grossartig und wurde mit

beziehungsweise

Punkten zum besten >Perfekten Dinner< aller Zeiten gewertet.
B R A V O ! Und viiielen herzlichen Dank für diesen fröhlichen Abend!

Wird von mir jetzt eine Gegeneinladung erwartet???
Ich denk darüber nach ;-), obwohl, reicht es nicht, das ich mich sogar der breiten Öffentlichkeit stellen werde und im Spätherbst, in Staffel 3 von SwissDinner um den Sieg kämpfe???

Ein perfektes Dinner bei Noemi Teil 2

Zuerst noch schnell die Protagonisten.
Die Gastgeberin und Köchin N.

Die Frau R.

Und L.

"so en Chabis" auf dem Teller war nicht bloss wunderschön anzuschauen, das schmeckte auch wirklich köstlich.

Und jetzt kommts. Frau R. kann sich einfach nicht an Regeln halten...

...da legte ich mich einfach quer und vergab unendlich viele Punkte.

Hinter "Cooling" vesteckte sich ein Gurkensorbet. Das war mir dann ein kleines bisschen zu süss. Sorry. Von mit nur 7 Punkte.


Kurz darauf wurde uns ein Überraschungsgast ankündigt. Wir waren sehr gespannt. Als uns Francine Jordi ein Ständchen brachte, kugelten wir uns vor lachen.


Dazu eine klitzekleine Geschichte.
Letzten November lud R. die ganze Familie anlässlich ihres Geburtstages zum Abendessen in den Schlüssel. Werni ist nicht nur ein einmaliger Gastgeber, an ihm ist ein Clown, ein Komiker, ein Alleinunterhalter verloren gegangen. Ich war sein "Opfer". Er nannte mich den gesammten Abend nur Francine. Ich hatte keine Chance, ich wurde nach Strich und Faden veralbert. Und darum war der Gastauftritt von Francine Jordi das absolute Highlight des gestrigen Abends.

Weiter gehts mit Teil 3, demnächst...

Ein perfektes Dinner bei Noemi Teil 1

Ich bin ein Glückskind.
Nach einem strengen Arbeitstag war ich gestern Abend eingeladen und durfte ein perfektes Dinner geniessen.

Einfach nur hinsitzen, war dann jedoch nicht. Nein, meine Cousine wünschte sich, dass wir ihre liebevoll zubereiteten Speisen wie in der TV-Sendung Das perfekte Dinner bewerten.

Schon die Tischdekoration verhalf ihr zu einer hohen Punktezahl.


Das Randentürmchen auf Schaum gebettet, war dann zwar kein Türmchen, aber ganz per Zufall hatte ich ein herrlich fröhliches Randengesicht auf dem Teller.

Aufgegessen.

Punkte verteilt.


Es geht gleich weiter. Ich muss zuerst etwas Arbeit erledigen, dann folgt mehr von gestern Abend.

11.08.10

Ein Fund von der Strasse

Silberschale, Fund von der Strasse
Silberschale, Fund von der Strasse
Silberschale, Fund von der Strasse
Gestern Mittag auf dem Heimweg fand ich diese achtlos weggeworfene Silberschale. Sie lag am Strassenrand, neben gebündeltem Karton für die Kartonsammlung. Ich nahm sie aus dem Augenwinkel war, ging an ihr vorüber, kehrte wieder um und nahm sie an mich. Den Schmutz schrubbte ich mit Zahnpasta weg und nun strahlt sie wieder. Jetzt fehlen nur noch frische Brötchen für ein edles Frühstück.
Silberschale geputzt
Silberschale geputzt

10.08.10

Endlich blühen die Kosmeen

Es brauchte wieder viel Geduld, bis eintraf, was ich beabsichtigte. Kosmeen sind meine Lieblingsblumen* und ich säe sie jedes Jahr in Töpfe und in meine Balkonkistchen. Jedes Jahr dasselbe Warten, jedes Jahr wird es August, bis ich mich an den papierenen Blüten in knalligem Pink und strahlendem Weiss erfreuen kann.

Wenn ich morgens die Augen aufschlage, blinzelnd in die Morgensonne blicke, dann sehe ich endlich meine Lieblinge.
Kosmeen auf dem Fenstersims
Hätte ich einen richtigen Garten, wo sie Platz und mehr Erde hätten, es gäbe grosse, kräftige Stauden mit vielen Blüten die mich erfreuen würden — ach — Morgenträume...

*neben Margariten, Pfingstrosen, Wiesenblumen und, und, und...