22.03.10
Sonntag im Regen…
Am vergangenen Samstag bat ich meinen Vater, ihn auf eine Bärlauch-Tour im Schlierenwald begleiten zu dürfen. Mein Plan war, ihn dabei zu fotografieren und daraus einen Beitrag über Bärlauch und Bärlauch-Pesto für waskochen.ch zu schreiben. Er war sofort bereit und wir verabredeten uns auf den Sonntag-Morgen. Ich freute mich auf zartes Morgenlicht und tolle Fotos… Tolle Vorstellung — gestern regnete es in Zürich nur einmal…
Heiteres Rutschen im Dreck,
erdige Hände und weit und breit nichts von zartem Morgenlicht.
Wir hatten dennoch viel Glück, mit einem vierblättrigen Kleeblatt, welches meine Mutter ohne lange zu suchen aus der Wiese zupfte,
wunderschönen Schneeglöckchen (und dieses mal sind es wirklich Schneeglöckchen und keine Märzenbrecher) die mich sehr erfreuten,
den Osterglocken auf dem Bauernhof
und den gewünschten Bärlauch-Keimlingen. Sie erwarteten uns im Wald, jung und zart.
Die ganzen »Strapazen« haben sich gelohnt. Die Ausbeute wurde zu Hause sofort verarbeitet.
Voilà, Bärlauch-Pesto.
Und das Spassigste an der ganzen Sache — ich mag Bärlauch nicht! Überhaupt, absolut, total, gar nicht. Das Rezept und die Geschichte gibt es demnächst bei Letizias Gaumenfreuden.
Nachtrag. Die Geschichte ist jetzt online, auf Letizias Gaumenfreuden.
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Dann hättest du das Glas gerne bei mir abgeben dürfen...
AntwortenLöschenIch liebe Bärlauch, auch als Blätter, direkt im Salat.
Ich freu mich immer über deine Geschichten aus der Nachbarschaft.
Liebe Grüsse
Barbara
(Wald war sicher interessanter als die Giardina)