24.03.10

Das esse ich am Liebsten

Ich sitze gerade mit leerem Magen vor dem Computer. Keine besonders kluge Idee, wenn ich richtig darüber nachdenke. Ich gehöre nämlich auch zu der Gattung, die besser nicht mit leerem Magen einkaufen geht. Tu ich es trotzdem, dann wird mein Einkaufskorb ganz schön voll.

Ich denke gerade wieder einmal an mein Lieblingsessen. Es fällt mir schwer, mich auf ein Gericht festzulegen. Im letzten Jahr, kamen mir die Hirsenschnitte und die Schinken-Nudeln in den Sinn, heute ist es Lauch-Reis.
Lauch-Reis ist eine Kindheitserinnerung. Meine Mutter hat es oft gekocht. Ich habe dieses Gericht schon damals geliebt und noch heute kann ich mich daran kaum satt essen.
Lauch-Risotto mit Speck
Ich habe aus dem Lauchreis ein Lauch-Risotto mit Speck und Käse gemacht.

Zutaten
Olivenöl
Schalotte
Lauch
Speck-Tranchen
Risotto-Reis
Bouillon
Pfeffer
Käse (Spriz fein geraffelt oder Bergkäse in grobe Würfel geschnitten)

Schalotte fein schneiden und in reichlich Olivenöl anbraten. Lauch in feine Ringe und Speck in ca 3cm breite Stücke schneiden und zu den Schalotten geben, leicht andämpfen. Reis dazugeben und 1—2 Minuten mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen* und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren entweder mit feingeriebenem Sprinz bestreuen oder den Bergkäse noch in der Pfanne, auf dem Feuer zugeben und kräftig unterrühren, so dass er schmilzt. Servieren und geniessen...

Und hier noch etwas, was zu einem Lieblingsrezept mutieren könnte.
Artischocken-Fenchel-Risotto

Zutaten
Olivenöl
Schalotte
Fenchelknollen
Artischocken
Reis
Bouillon
schwarzer Pfeffer
Käse

Schalotte in Olivenöl andünsten. Den in grobe Stücke geschnittenen Fenchel und die geviertelten Artischocken mitdünsten. Reis dazugeben und 1—2 Minuten mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen* und ca. 20 Minuten köcheln lassen. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Parmesan oder Sprinz drüber hobeln und servieren.

* verfeinert wäre mit Weisswein oder noch besser mit Prosecco ablöschen und dann die Bouillon zugeben. Ich gestehe, ich bin nicht diejenige die die Bouillon nach und nach zum Risotto gibt. Nein, die gesammte Flüssigkeitsmenge kommt bei mir von Anfang an in den Topf. Ich bleibe jedoch am Herd, rühre kräftig und oft mit dem Holzlöffel im Reis aber die klassische Risotto-Zubereitung ist mir einfach zu aufwändig.

Hmmmmm... Ich bin dann mal in der Küche...

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update 2016: Meine Mutter hat diesen Artikel auch wiederentdeckt. siehe Ritas Blog-Archiv

und die dazugehörenden Rezepte sind nun auch online: Ritas Rezepte aus der Zeitschrift NATÜRLICH 1993

Kommentare:

  1. Ha - du sprichst mir aus dem Herzen! Ich bereite den Risotto genau gleich zu wie du! Alle Flüssigkeit auf einmal in den Topf, Deckel drauf und bei kleinster Hitze ziehen lassen. Ab und zu umrühren. That's it!
    GLG Eveline

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  2. hmmmm da läuft mir grad das Wasser im Mund zusammen, ich mach's mir heute esstechnisch ganz gemütlich und lasse mich von meiner kleinen Schwester (immerhin macht sie eine Kochlehre in einem Gault miaux - Restaurant) bekochen...
    Mir fiel gerade noch etwas anderes ein, ich meine mich zu erinnern, dass ich bei dir mal rosafarbene Macarons gesehen habe? Kann das sein? Meine Schwiegermutter in Spé hat bald Geburtstag und sie liebt Macarons...

    Liebe Grüsse Anuschka

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