29.04.15

Frühlingsgericht | Spaghetti Barba di Frate

Frühlingszeit ist auch Mönchsbart-Zeit. Wir verkaufen ihn grad wieder auf dem Markt.
Barba di Frate | Mönchsbart
So habe ich mir heute husch husch eine Portion Mönchsbart-Spaghetti mit Speckwürfelchen gemacht. Geht ruckzuck und ist sooooo gut.

Die Teigwaren in Salzwasser kochen. Inzwischen in der kalten Bratpfanne die Speckwürfelchen ansetzen und wenn sie leicht knusprig sind, den Mönchsbart beigeben und nur kurz bei geringer Hitze blanchieren. 2—3 Esslöffel vom Nudelwasser beigeben.
Barba di Frate (Mönchsbart) mit Speckwürfeli
Beim Abschütten der Nudeln etwas vom Kochwasser zurückbehalten. Dann die Spaghettis mit einem Stück Butter zurück in die Pfanne geben und einen Schluck des Kochwassers beigeben. Mit dem Holzlöffel alles gut untereinanderrühren, so dass aus dem Kochwasser-Butter-Gemisch eine schlutzige Sauce entsteht, evtl noch etwas Kochwasser beigeben. Mönchsbart und Speckwürfeli dazugeben mit etwas schwarzem Pfeffer abschmecken und dann geniessen.

28.04.15

Frühlings-Gericht | Spargel-Risotto

Juheee Spargelzeit ! Endlich wieder Frühling, endlich wieder Spargelzeit. Grün oder weiss, ist mir eigentlich beides lieb. Im Risotto sieht der grüne einfach viel schöner aus, schmecken tun mir beide sehr.
Spargel Risotto | Risotto Asparagus
Ob Vegetarisch oder in Kombination mit Fleisch, beides ein riesen Highlight. Meine Fähigkeiten in Bezug auf Fleisch sind nicht die ausgereiftesten. Ich würde gerne jede Finesse kennen und sämtlich Garstufe erspühren können, aber um ehrlich zu sein, brate ich auf gut Glück. Daher überlasse ich das Fleisch braten eigentlich gerne den Profis und esse Fleisch meistens auswärts. Heute ist mir alles gelungen, Freude herrscht. Vielleicht widme ich mich zukünftig mehr dem Tierischen, wer weiss…

24.04.15

Kartoffelanbau auf dem Balkon


Juheee, ich starte heute mit diesen keimenden Kartoffeln aus meinem Kühlschrank den zweiten Kartoffel-Anbau auf dem Balkon. Im letzten Jahr habe ich das bereits mit zwei Kartoffeln aus dem Kühlschrank ausprobiert. Das Ergebnis war höchst erfreulich. Darum jetzt #2.

Den grössten Topf auf dem Balkon habe ich dazu bis auf eine Handbreite Erde ausgeräumt und die keimenden Kartoffeln ausgelegt. Dabei ist mir die munzig kleine Kartoffel von letztem Jahr begegnet. Natürlich darf sie auch wieder mit rein.


Anschliessend habe ich eine ca. 3cm dicke Erdschicht darüber gegeben. Jetzt heisst es abwarten und giessen. Wenn das Grün spriesst, werde ich immer wieder Erde aufschütten, bis der Topf gefüllt ist.
Diese Illustration verdeutlicht das gut:

source: Garten Gnom

Das soll, wenn alles gut läuft mehrere Schichten an Kartoffeln geben. Hoffentlich kommt da das Prinzip, der dümmste Bauer hat die grössten Kartoffeln zum tragen …

Und jaja, ansonsten chlöppfts und tätschts bei mir auf Balkonia. Es gibt — daumendrücken bitte — nach langer Zeit wieder Pfingstrosen und die Duftrosen haben unglaublich viele Knospen.


Ich freu mich grad riesig, auch auf die grosse Tomatenplantage — da habe ich definitiv masslos übertrieben. Werde mir Adoptions-Eltern suchen müssen…


Ach ja, und bald gibts Schnittsalat …

Da bin ich ja dann bald Selbstversorgerin. hahaha.

17.04.15

Bild verrutscht

In meinem Schlafzimmer hängt seit Jahren ein Mark Rothko. Aber erst seit Anfang Jahr hängt da No 61 ›Brown, Blue, Brown on Blue‹ Ich mag die unbunte Stimmung sehr. Zuvor war da ja eine Version in orange violett und rot. siehe diesen Post.
framed Mark Rothko Print chez LeLo
Heute morgen hing das Bild schief — das Poster war über der Nacht gerutscht. Ich hoffe, darin ist keine Botschaft versteckt. Nicht dass da sonst noch was in Schieflage gerät …
framed Mark Rothko Print chez LeLo
Als ich es morgens entdeckte war ich kurzzeitig mürrisch. Diese nifelige Arbeit, dass Poster einzupassen ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung. Dennoch musste es wieder gerade gerückt werden, weil mich sowas ganz zabblig macht. Einen kurzen Moment dachte ich daran, mich selbst zu provozieren und abzuwarten. Ich dachte daran, auszuprobieren, wie lange ich es aushalten kann — Mittags hing das Bild wieder gerade.

Diesmal war ich übrigens beim Ausrichten cleverer. Ich habe das Poster auf dem dahinterliegenden Hintergrundpapier ausgerichtet und mit ganz kleinen doppelseitigen Kleberchen fixiert. Nun hoffe ich, dass es nicht wieder in Schieflage kommt …
framed Mark Rothko Print chez LeLo

30.03.15

once in a lifetime — an Bord der HolidayJet

Innerhalb einer Woche zweimal aus reinem Vergnügen zu fliegen, ist ja eher ungwöhnlich. Dass ich dann aber gleich an Bord des selben Fliegers sass ist definitiv speziell. Vor gut einer Woche war ich zur Medienkonferenz von Hotelplan Suisse und Germania eingeladen. Der neue Ferienflieger HolidayJet wurde im Hangar des Flughafens Zürich-Kloten den Medienschaffenden vorgestellt. Ein schöner neuer Vogel mit grossem Schweizerkreuz am Flugzeugheck. Ich war schon länger in dieses Projekt eingeweiht und so war meine Vorfreude gross, den Airbus A319 endlich in echt sehen zu dürfen.

Als nach der Präsentation ganz beiläufig dazu aufgefordert wurde, die persönliche Bordkarte abzuholen und auf einen kleinen Alpenrundflug mitzukommen, wusste der grösste Teil der Anwesenden nicht, was wir gleich erleben würden. Ich war eingeweiht, hatte zwei Kameras dabei und wurde mit einem Fensterplatz bedacht.
Erstflug HolidayJet Germania & Hotelplan Suisse, ZRH–AYT–ZRH 26.3.2015
Der kleine Alpenrundflug war masslos untertrieben. Der Luftraum über den Alpen wurde gesperrt und eine Staffel der Luftwaffe begleitete den Flieger bei fantastischer Sicht und einem gewaltigen Alpenpanorama. Während wir am Fenster klebten und vermutlich hunderte von Fotos schossen, wurde die HolidayJet-Maschine aus einem der beiden Jets vor derselben atemberaubenden Kulisse fotografiert.
Mein 'once in a lifetime' Moment …
Medienkonferenz HolidayJet

Medienkonferenz HolidayJet

Vergangenen Freitag dann war ich dabei auf dem ersten planmässigen Flug von HolidayJet Zürich—Antalya—Zürich. Und auch da gab es einen 'once in a lifetime' Moment. Ich bekam ein Cockpit Permit und durfte während dem Flug ins Cockpit. Ein beeindruckendes Erlebnis, welches ganz bestimmt lange nicht in Vergessenheit gerät.
Cockpit Permit Letizia Lorenzetti Erstflug HolidayJet 26.3.2015
Erstflug HolidayJet Germania & Hotelplan Suisse, ZRH–AYT–ZRH 26.3.2015
Erstflüge sind übrigens von diversen Zeremonien geprägt. Da wäre zum einen ein 'water salute' durch die Feurwehr. Ein Bild von Zürich gibt es auf der Facebook-Seite von HolidayJet und ein wackliges Movie von Antalya habe ich hier veröffentlicht. Neben Bändern durchschneiden und Reden halten gibt es bei jeder erdenklichen Station eine Torte die angeschnitten wird. Diese grüne Kleinigkeit ist von der Medienkonferenz. Eine Schokoladentorte mit mehrlagigen Konfitürenzwischenschichten.
Medienkonferenz HolidayJet
Am Gate beim Erstflug nach Antalya wurde diese Torte angeschnitten. Ein sehr toller Kuchenteigboden mit Bisquit- und Erdbeermousse-Schichten.
Erstflug HolidayJet Germania & Hotelplan Suisse, ZRH–AYT–ZRH 26.3.2015
Beim Empfang am Flughafen Antalya wurde diese opulente Kreation angeschnitten. Ich habe das süsse Ding nicht probiert …

Und auf dem Rückflug nach Zürich offerierte uns die Crew noch einmal das Schokoladen-Modell von der Medienkonferenz.
Erstflug HolidayJet Germania & Hotelplan Suisse, ZRH–AYT–ZRH 26.3.2015
Grad keine Zeit zum Reisen? Dennoch Lust im Bordmagazin, an dem ich mitgearbeitet habe, zu blättern ? Voilà:

In den Genuss eines Fluges mit HolidayJet kommt, wer diesen Sommer ein Pauschalarrantement nach Ägypten, Griechenland, Tunesien, in die Türkei oder Zypern bei folgenden Reiseveranstalern bucht: Hotelplan, Migros Ferien, Globus Reisen, Tui oder Bentour. Es sind zwei Maschinen im Einsatz. Nur eine davon ist im HolidayJet-Design unterwegs, die andere fliegt im grünen Germania-Design.

11.01.15

Baba Ghanoush und ein Lokal-Tipp

Baba Ghanoush, das Auberginen-Püree welches auf keinem Meze-Teller fehlen darf, mag ich grad irrsinnig gerne.
Baba Ghanoush made by LeLo
Darauf gekommen bin ich, weil ich während dem Fotos sortieren auf diese Bilder gestossen bin, die mir das Wasser im Munde zusammenlaufen liessen.
Meza echt libanesisch essen bei beirut beirut München
Fattoush von beirut beirut München Hummus von beirut beirut München
Falafel von beirut beirut München
Mitte Dezember lud mich meine liebe Freundin Vroni zum Mittags-Lunch ins Beirut Beirut in München ein. Das war sooooooo herrlich, ich bekomme gleich ein grosses Verlangen, wenn ich diese Bilder anschaue. Ein Lokal-Tipp den ich jedem Einheimischen und allen die München besuchen wärmstens empfehlen kann. Oder habe ich damals versprochen diesen Geheimtipp niemals zu verraten ?

Beirut Beirut
Valleystr. 28
81371 München
U-Bahn Implerstraße
www.beirutbeirut.de
facebook/beirutfalafel

Baba Ghanoush selber machen geht ganz leicht.

2 Auberginen
Saft von 1 Zitrone
3 EL Sesam-Paste
2 Knoblauchzehen, gehackt oder gepresst
1 Bund Petersilie, fein gehackt
Salz
schwarzer Pfeffer

Ofen mit Grillfunktion oder Ober-/Unterhitze auf ca. 220°C vorheizen.
Auberginen mit einer Gabel rundum einstechen, wenn eine Gasflamme, ein offenes Feuer oder ein Grill in der Nähe ist, die Auberginen erst kurz übers Feuer halten, damit sie den Rauchgeschmack annehmen, ist aber nicht zwingend nötig. Im Ofen ca. 30—40 Minuten garen, bis sie weich sind. Die Haut aufschlitzen, das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzen und pürieren, die Haut wegwerfen. Den Zitronensaft, die Sesampaste und die feingehackte Petersilie beigeben und mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Mit Fladen-, Pita- oder Pizzabrot servieren.

Fattoush, der Salat aus Gurke, Tomaten, Radieschen, Minze und geröstetem Brot [drittes Bild von oben] möchte ich demnächst nachmachen. Bin mir noch nicht sicher, ob mir etwas einfällt, wie ich dieses himmlisch knusprige Fladenbrot hinbekommen könnte.

10.01.15

Es gibt mich noch …

Hallo neues Jahr, Hallo Frühlingsvorfreude. Tulpen kann ich nie wiederstehen und ganz ehrlich, bereits am Neujahrsmorgen habe ich mir gewünscht ich hätte schon Tulpen in der Vase. Und die hier die ich mir gestern Abend gekauft habe sind auch nicht die ersten, ich hatte letzte Woche schon welche.
Tulpen @ home sweet home
Ich bin noch da und werde zukünftig wieder vermehrt versuchen ein bisschen aus meinem Leben zu plappern. Ich habe alle Botschaften erhalten. Danke für die Nachrichten, es ehrt mich, vermisst zu werden. Ich war im Herbst viel Unterwegs und die Vorweihnachtszeit war mit viel Arbeit und Projekten überhäuft, es blieb mir einfach kaum Zeit und Musse etwas für mich zu tun.

Neu schreibe ich nämlich auch ab und zu Reiseberichte für reisememo.ch Eine tolle neue Herausforderung, die mir viel Freude bereitet. Brüssel und Antwerpen sind bereits online. Es folgt noch mehr, ich schreibe mich gerade warm.