
Letzte Woche habe ich jedoch auf dem Markt nach streng ästhetischen Gesichtspunkten Äpfel gekauft. Sie mussten schöne rote Bäckchen aufweisen und gerade stehen. Die Verkäuferin auf dem Wochenmarkt in Oerlikon hat mich ziemlich komisch angeschaut, als ich jeden einzelnen Apfel auf seine Standfestigkeit geprüft habe. Ich habe Apfel-Liechtli daraus gemacht. Mein Vater hat mir mit dem Astlochbohrer (der hat genau den Durchmesser eines Rechaud-Kerzchen) Löcher gebohrt. In die frisch gebohrte Vertiefung habe ich sofort Zitronensaft geträufelt und den Apfel damit ausgeschwenkt, so konnte ich verhindern, dass das Fruchtfleisch sofort braun anlief. Zu Hause habe ich dann je ein Rechaud-Kerzchen hineingestellt.

Leider habe ich vergessen beim Abendessen ein Bild von den Apfelliechtli zu machen, am Tag darauf sah es jedoch immer noch stimmig aus und ein leichter Duft von Apfel hing im Raum.


Hier noch ein Bild von einem Testlauf vor ein paar Wochen mit einem grünen Granny Smith.

ohh wie schön sieht das den aus! diese idee merk ich mir, einfach und macht soviel her. dazwischen noch Herbstblätter und Kegelen könnte ich mir auch vorstellen.
AntwortenLöschenIrene
Kegelen ???? Sind das Kastanien? Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wunderschöne Idee. Ich hatte dazwischen alte Toni-Gläser mit Kräuter, Thymian, Rosmarin, Dill, Salbei und Kerbel. Grün und rot mit grau-braunen Servietten auf weissem Tischtuch. Aber wie gesagt, das mit dem fotografieren hab ich total verpasst...
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