
Endlich habe ich ein Butterzopf-Rezept, welches mich vollends überzeugt. Meine bisherigen Butterzöpfe waren nie weich. Mit manchen Exemplaren hätte man gut und gerne jemanden erschlagen können. Diese Zeiten sind vorbei. Hier mein Lieblings-Rezept:
Zutaten:
250g Weissmehl
1 Briefchen [7g] Trockenhefe
¼ EL [10g] Zucker
25g Butter
1,25dl Milch
0,25dl Rahm
1 kleines Ei
¼ EL [10g] Salz
Zubereitung:
1. Das Mehl in eine Schüssel geben. In der Mitte eine kleine Mulde machen. Die Trockenhefe und den Zucker in diese Mulde geben.
2. In einem kleinen Pfännchen die Butter schmelzen. Die Herdplatte abstellen, die kühlschrankkalte Milch und den Rahm beigeben.
3. Das Ei trennen. Die Hälfte des Eigelbes auf die Seite stellen. Das gesammte Eiweiss und die andere Hälfte des Eigelbes zur Flüssigkeit geben und gut aufschlagen.
4. Einen kleinen Schluck der Flüssigkeit über die Trockenhefe giessen und zu einem kleinen Vorteig anrühren. Ein paar Minuten quellen lassen.
5. Salz zur Flüssigkeit geben und gut verrühren. Die gesammte Restflüssigkeit zum Mehl geben und alles zu einem weichen, geschmeidigen Teig kneten.
6. Teig zurück in die Schüssel geben und zugedeckt unter dem Kopfkissen eine ¾ Stunde gehen lassen.
8. Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
7. Teig aus der Schüssel nehmen und nochmals kurz durchkneten. Zu einem Zopf, einem Knoten oder kleinen Brötchen formen und auf ein mit Backtrennpapier belegtes Blech legen.
8. Zugedeckt nochmals eine halbe Stunde gehen lassen.
9. Zum Eigelb einen kleinen Schluck Rahm geben und gut vermischen. Damit den Zopf oder die Brötchen bestreichen.
10. 20—25 Minuten in der Mitte des Ofens goldbraun backen.
Das war mein erster Sonntags-Zopf nach diesem Rezept:

Nummer 2

Nummer 3

Und ja, ich weiss, wie ein Zopf klassisch geflochten wird, aber ich mag es halt einfach lieber unkonventionell.
Die sind von vorgestern. Da habe ich den Teig in 4 Teile aufgeteilt und zu Strängen gerollt. Die habe ich zu Knoten geschläuft. Voilà.



Hhmm, die sehen ja oberlecker aus!!! Da läuft mir das Wasser echt im Munde zusammen. Das werde ich auch mal ausprobieren! Vielen Dank für's Rezept!
AntwortenLöschenLiebe Grüße allesistgut :D
Machst du jede Woche einen Sonntagszopf? Ich mache ca. 1x im Monat, und dann backe ich gleich 4 Stück und friere sie dann ein. So haben wir jeden Sonntag einen Zopf. Mein Rezept ist natürlich aus dem altbewährten Tiptopf. Kennst du den auch noch?
AntwortenLöschenHerzliche Grüsse
Manuela
aber nein. Ich back dann, wenn ich Lust darauf habe. Da ist es mir egal welchen Wochentag wir haben ;-)
LöschenIch liebe frische Backwaren, daher hab ich noch nie etwas Gebackenes eingefroren. Verliert das nicht an Konsistenz?
Unkonventionell gefällt mir gut. Werde das Rezept gerne mal ausprobieren.
AntwortenLöschenLiebe Grüsse
Himbeeri
Oh die sehen so lecker aus.
AntwortenLöschenIch hab sie immer nur in der Schweiz beiFreunden oder vom Bäcker gegessen.
Daheim hab ich es noch nie gemacht, aber wenn ich dich so lese könnte ich es ja glatt mal versuchen *grübel*.
Alles Liebe
Aka
nicht grübeln — nachmachen. :-)
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