18.06.13

Pflanzen update

Ihr wolltet wissen, ob das mit den Zitronen-Kernen funktioniert? Dann kann ich euch hier und heute bekanntgeben, jawohl, es funktioniert. Nicht im ersten Anlauf aber im zweiten. Die Zitronen-Kerne muss man von der zähen Aussenhaut befreien. Das geht am Besten mit der Pinzette oder mit einem Cutter. Dann aber sollte man sie gleich auf feuchte Erde betten und nicht nochmals im Wasser einlegen. Auch sollten sie nicht völlig von der Haut befreit werden. Also nicht so, wie ich es zuerst gemacht habe, sondern so. Lange tat sich nichts.
Zitronen growing lemon core
Aber seit es sommerlich heiss ist, strecken sich die kleinen Schösslinge der Sonne entgegen. Fazit: Immer schön feucht halten, nicht verzweifeln und viel, viel Wärme und Sonne, dann klappts. Ich habe übrigens keine speziellen Zitronensorten dazu verwendet.
Zitronen growing lemon core
Zitronen growing lemon core
Die Erbsen brauchten übrigens ebenfalls einen zweiten Anlauf. Aus dem ersten einen Keimling wurde nichts. Und diese vier hier müsste ich wohl schleunigst etwas mehr Erde und Platz zur Verfügung stellen.
Erbsen growing peas
Dem Basilikum, den ich aus Samen gezogen habe, geht es seit es warm ist ebenfalls richtig gut.
Basilikum Basil
Und im Topf mit den Lieblingstomaten müsste ich, wie es aussieht, wohl mal etwas jäten, sonst wird das nichts. Tomaten brauchen ja bekanntlicherweise Platz.
Tomaten  tomatoes
Was mich jedoch alle Jahre wieder ärgert, sind die Blattläuse an den Margeriten.
Marguerite with aphids
In manchen Jahren habe ich sie mit einem in Seifenlauge getunktem Wattenbausch abgewaschen, dieses Jahr habe ich mir kleine Helfer bestellt. Marienkäferlarven.

Diese winzig kleinen Raubtiere, sie sehen ein bisschen wie super kleine Krokodile aus, fressen liebend gerne Blattläuse.
Manchmal kann man ihnen zusehen, wie sie die Läse von hinten anschleichen, das Maul riesig aufreissen und die Laus so langsam verschlingen. Es ist erstaunlich, denn innert kürzester Zeit sind die Läuse gefressen. Die heutige Lieferung — sie kamen per Post — war super fit. Ich denke das lag an den Temperaturen. Kaum hatte ich das Döschen offen, suchten sie das Weite. Eigentlich hebt man sie mit einem Pinsel auf die Pflanze, möglichst nahe zu den Blattläusen. Ich war nicht genügend schnell und so krabelten mir einige bereits den Arm hinauf. Mich zu beobachten wäre vermutlich ein riesen Spass gewesen. Nun bin ich gespannt, wann das erste Marienkäferli fliegt und hoffentlich Eier legt, dass diesen Sommer alle Blattläuse rübis und stübis von ihnen aufgefressen werden. Ich geh dann mal wieder meine Helfer beobachten …

Kommentare:

  1. Wie toll, man kann Marienkäferlarven bestellen? Da bin ich noch ein wenig mehr fasziniert von als von der Tatsache, dass Du Zitronen züchtest. Vielleicht find ich aber auch beides gleichermaßen toll. :)

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    1. ;-) ich würde die Marienkäferli definitiv höher werten :-)) Die sind so coole, bescheidene Gartenhelfer ...

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  2. Das ist ja lustig, die Marienkäferlarven könnte ich auch für meine Sonnenblumen gebrauchen, die sind nämlich auch Läusebefallen...

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  3. Die Larven könnte ich super bei den rosen einsetzen, die sind voll von Läusen. Ich habe das auch ein Jahr mit Schmierseifenlauge gemacht, aber inzwischen würde das Tage dauern, bis ich fertig wäre.
    Ich glaube ich hätte die an mir hochkrabbelnden Larven vor Schreck erschlagen, aber vielleicht wäre der Gatte mutiger.


    Lg,Bianca

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  4. Schön, dass die Zitronenzucht nun fruchtet. Und dass man sich Marienkäferlarven per Post zuschicken lassen kann, wusste ich auch noch nicht! ;) Cool. Ich habe meine Blattläuse auf der Minze neulich mit Kaffeesatz wegbekommen.
    Liebe Grüße.

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