
Sommer-Rollen, Glücks-Rollen, Reispapier-Rollen, die Namen für diese Leckerei sind vielfältig. Die Füllbarkeit ebenso.
Länger schon halte ich die Augen nach Reispapier offen. In den Supermärkten in meinem Umfeld sind bloss Weizen-Frühlingsrollen-Blätter erhältlich. Als ich gestern Nachmittag auf dem Weg zu einem Termin an der Kalkbreite in die Feldstrasse abbog, lockte mich die Aussenbeschriftung des New Asia Markets. Ein Blick auf die Uhr erlaubte mir einen Blitz-Abstecher. Schnell war die Packung Reispapier gefunden und gekauft. Ich bin eigentlich ganz froh, hatte ich nicht viel Zeit, wer weiss, was ich da noch alles hätte einkaufen können …

Noch schneller, fast von Zauberhand, war dann heute das Mittagessen zubereitet.

Reispapierblätter (Stück für Stück) einzeln in einer Schüssel kaltem Wasser kurz einlegen. Das Reispapier verhält sich ähnlich wie Gelatine. Sobald das harte Blatt im Wasser eingelegt wird, wird es schwabbelig, elastisch, weich.

Das Reisblatt auf der Arbeitsfläche auslegen und mit Salatblättern, Rüeblistiften, Falafelkugeln, gepickelten Zwiebeln oder was das Herz begehrt und der Kühlschrank hergibt belegen. * Die Seiten einschlagen und satt aufrollen. Geht eigentlich ganz einfach, das Reispapier wird beim Einweichen elastisch und somit fiel es leicht, die Füllung satt einzurollen. Falls ein Blatt dennoch einen Riss bekommt, einfach ein zweites darum wickeln.
Fertig !

Gehört ab sofort zu meinen Lieblings-Sommer-Mittagessen. Geht so schnell. Kann man auch im Büro ratzfatz zubereiten. Einfach die Zutaten für die Füllung morgens in eine Frischhaltebox packen. Mittags nur die Reisblätter einlegen, Füllung darauf verteilen, einrollen und schon ist das Mittagessen bereit. Dafür braucht man nicht kochen zu können ;-)
Gibt man bei Pinterest den Suchbefehl vietnamese spring rolls ein, entdeckt man unzählige Möglichkeiten für Füllungen. Salat, Gurke, Garnelen, Reisnudeln, Sojasprossen, Karotten, Peperoni und und und und … Auch gibt es da tolle Rezepte für Dips. Ich habe mir eine Würzung aus Erdnussbutter, Sojasauce, Honig, Sambal Olek, etwas heissem Wasser und ein wenig Rapsöl zusammengemixt. Die war ziemlich salzig. * Ich nahm die Sauce nicht als Dip sondern träufelte etwas davon auf die Füllung vor dem Aufrollen.

Ich kann nur raten, es mir gleich zu tun. Prädikat empfehlenswert.
...ich liebe sie diese leckeren glücksrollen und was gibt es schöneres als sich sein glück selbst zu rollen und zu vertilgen.
AntwortenLöschenherzgruss melanie
Hi Lelo, dieser Asiamarkt sollte dann sogar für mich zu finden sein in Zürich...
AntwortenLöschenEine Frage hätte ich zu diesen Glücksrollen: werden die denn nicht frittiert, gebacken oder getrocknet? Ich stelle mir das nun als eine etwas wabbelige Rolle vor...
Liebe Grüsse, Miuh
Hallo Miuh
LöschenGar nix wabbelig. Das Reisblatt ist suuper dünn, es hält im Grunde genommen einfach nur die Füllung zusammen und nein, die werden nicht fritiert, gebraten oder getrocknet. Als ich erstmals so eine Rolle angeboten bekam, war ich auch neugierig. Die Füllung macht's aus. Und allenfalls der Dip dazu. Probiers aus. Ich liebe diese Dinger.
Herzlich, LeLo
Mmh, das sieht lecker und frisch aus! Grad zum Reinbeissen!
AntwortenLöschenLG Augusta
Schön von Dir zu lesen - und jaaaa - ich liebe diese Dinger auch heiss - Erdnussbutter und Pfefferminze, Sesamöl, Avocado etwas Chilly und feingeschnittene Gemüsestifte.... soo gut! Liebe Grüsse Ursi
AntwortenLöschenSieht super aus...In einem Wellnesshotel im Bregenzerwald gab es auch einmal frittierte Reisrollen, aber dafür braucht man glaube ich anderen Teig als den der Sommerrollen. Werde ich mir am Wochenende auch mal wieder mit Kürbis machen:)
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